„Kriemhild“ wird beruhigt

In der Kriemhildstraße soll nach dem Umbau für Autos Schrittgeschwindigkeit gelten, Kinder könnten gefahrlos auf der Straße spielen. (Foto: mars)

Die Kriemhildstraße wird zur verkehrsberuhigten Zone umgebaut

Schmidt/Istel, Rissen - Kinder spielen auf der Fahrbahn, Autofahrer fahren vorsichtig mit nur fünf Stundenkilometer: So könnte es auf der Kriemhildstraße ab dem nächsten Jahr zugehen. Die 400 Meter lange Straße soll nämlich ab Herbst auf 170 Metern in Schuss gebracht. Danach soll die Straße gleichberechtigt von Autofahrern, Fußgängern und Radlern genutzt werden können.
Die Kriemhildstraße ist marode: Die Straßenoberfläche hat Risse, die Bordsteine sind aufgeworfen. „Die Ausbesserungsarbeiten wären in spätestens zehn Jahren sowieso dran gewesen“, so der Verkehrspolitiker Henrik Strate (SPD). Also packt der Bezirk die Gelegenheit beim Schopf und baut die Straße komplett um. Ein graues Betonstein-Pfaster soll auf einer Ebene für Fußgänger, Radfahrer und Autos gelegt werden. So genannte Kissen und Schwellen sollen die Geschwindigkeit von Autos und Rädern zusätzlich auf die erlaubten fünf Stundenkilometer abbremsen. Wann sollen die Bauarbeiten beginnen?„Vermutlich im Herbst“, so Kerstin Godenschwege, Sprecherin des Bezirksamtes Altona. Voraussichtlich werden die Bauarbeiten sechs bis acht Wochen dauern.
An den geschätzten 230.000 Euro Baukosten plant die Reemtsma-Stiftung, sich mit 150.000 Euro zu beteiligen. Denn die Stiftung betreibt das neu eröffnete „Hanna-Reemtsma-Haus“, zu dem fünf Villen mit 58 Wohnungen, ein Wohnpflegehaus sowie ein Servicezentrum mit vielen Extras – wie beispielsweise ein Konzertsaal – gehören. Die Straße wird also häufiger als bisher genutzt werden, sei es durch Anlieferverkehr oder Besucher.
Übrigens:Da die Straße nicht verbreitert wird, werden alle Bäume trotz der Bauarbeiten stehen bleiben.
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