„Kein Plastikmüll ins Meer!“

Felix (9), Michel (10), Margaretha (10), Franziska (9), Antonia (10) und Benjamin (9) aus der Schule Klein Flottbeker Weg waren in der Mönckebergstraße unterwegs, um die Passanten über die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikmüll zu informieren. (Foto: pr)

Viertklässler aus der Schule Klein Flottbeker Weg informierten über die Verschmutzung der Meere mit Plastikabfall

Innenstadt - Eisige Temperaturen und starker Wind konnten die sechs Grundschüler Felix, Michel, Margaretha, Franziska, Antonia und Benjamin nicht von ihrer Mission abbringen: Einen Tag waren sie in der Hamburger Innenstadt unterwegs, um Passanten über die Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll aufzuklären. Die Viertklässler der Grundschule Klein Flottbeker Weg waren sechs von insgesamt 230 Hamburger „Aqua-Agenten“.
Forsch gehen die sechs Grundschüler auf einen Mann mit Brille im dunkelblauen Anorak zu und sprechen ihn an. „Plastikmüll im Meer ist sehr gefährlich. Fische essen manchmal kleine Plastikteilchen und sterben", erklärt die zehnjährige Antonia. Interessiert hört der Passant zu. „Und wenn wir dann den Fisch essen, essen wir die winzigen Plastikteile einfach mit“, ergänzt der neunjährige Benjamin.
Nun ist das Interesse des Mannes geweckt. Die Strickmütze tief gegen den eisigen Wind in die Stirn gezogen, stellt er Fragen zur Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll. Bestens informiert erklären ihm die Viertklässler die Situation. Schließlich hatten sie sich gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Ricarda Wiersch in einer Projektwoche umfassend mit dem Thema beschäftigt.
Zu Ende des Gespräches möchte der Passant wissen, was er denn gegen die Verschmutzung der Meere tun könne. „Keine Plastikflaschen kaufen, Trinkwasser aus der Leitung trinken! Das schmeckt gut, ist sauber und vermeidet Müll“, gibt der neunjährige Felix Tipps.
„Die Aqua-Agenten zeigen, das Wasser viel mehr als selbstverständlich ist: eine der wichtigsten Ressourcen für uns im Alltag ebenso wie für die Zukunft unseres Planeten“, freut sich Dr. Johannes Merck, Vorstand der Michael Otto Stiftung. Diese gründete vor drei Jahren das Aqua-Agenten-Programm. In diesem Jahr beteiligten sich 150 Hamburger Grundschulen an dem Projekt.
Die Umfrage-Ergebnisse und selbst gestalteten Plakatmotive der Aqua-Agenten werden bis 30. April in der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe, Kaltehofe Hauptdeich 6-7, gezeigt.
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