Kahlschlag am Canyon

Sie kennen keine Gnade: Zwei Mitarbeiter zerlegen einen jungen Baum. Das Bezirksamt Altona ließ die Bäume an der Canyon-Mündung fällen. (Foto: mars)

Bezirksamt gab den Auftrag zur Baumfällaktion

Marcus Schmidt, Rissen - Dicht gewachsene Bäume und Büsche spendeten bislang an der Wedeler Landstraße Schatten. Rund um die Uhr reduzierten sie Lärm. Vögel hatten hier Nester und Verstecke. Hundeführer, Spaziergänger und Jogger schätzten diese Barriere. Doch jetzt ist Schluss damit: Kettensägen kreischten und Massen von geschredderten Ästen und Stämme landeten auf dem Rasen.
„Um sich Arbeit zu ersparen, schnibbeln die auf Vorrat“, meint ein älterer Passant, der nicht genannt werden möchte. „Nein, um die restlichen Büsche und Bäume zu schützen“, erklärt einer der arbeitenden Männer zwischen den Büschen, der auch anonym bleiben will.
So sieht es auch Kerstin Godenschwege, Pressesprecherin im Bezirksamt Altona: „Bei den Baumfällungen handelt es sich um Fällungen des Bezirksamtes.“ Das Gehölz werde gepflegt, und deshalb würden kleine Eichen mit einem geringen Durchmesser gefällt.
Auch der Rückschnitt der Sträucher gehöre dazu. Anlass hierfür seien unter anderem auch Bürgerbeschwerden für den „Canyon-Bereich“ gewesen. Mit dem Absägen der Bäume und Sträucher „hat sich das Erscheinungsbild des Grünstreifens in Rissen verbessert“, so Godenschwege.
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