Jetzt reden die Bürger!

So könnte sie aussehen: die Markthalle auf dem Marktplatz. (Foto: acz)

Ideen für die Umgestaltung des Blankeneser Ortskerns werden erarbeitet

K. Istel/ A.-C. Zilling, Blankenese - Geschäfte, die Dinge des täglichen Bedarfs zu erschwinglichen Preisen führen, fehlen in der Blankeneser Bahnhofstraße. Dafür gibt es massenweise Apotheken, Makler und Ärzte. Das ärgert viele Blankeneser. Ihre Vorstellungen, wie Blankenese zukünftig aussehen soll, haben die Bürger dem Planungsbüro Konsalt bei einer Befragung mitgeteilt. Nun ent-
wickelt das Büro aus den Vorschlägen ein Konzept. Denn die Blankeneser sollen bei der Umgestaltung ihres Stadtteils mitreden.
Einer der oft geäußerten Wünsche: Kein Schnellbuszuschlag zur Elbe. Eine Passantin übte gleich generelle Kritik: „Die Bahnhofstraße und S- und Busbahnhof ist sehr häßlich geworden.“ Für ein eher bodenständiges Blankenese plädierte eine andere Bewohnerin des Stadtteils: „Bloß nicht dieses Schicki-Micki - Blankenese hat viel angenehmeres Flair.“
Planerin Roswitha Düsterhöft machte die vielen Ideen in Skizzen „sichtbar“. So zeichnete sie einen ersten Entwurf, wie eine Markthalle auf dem Marktplatz aussehen könnte.
Die Bürgerbefragung war Teil des professionellen Moderationsverfahrens, das SPD, CDU und GAL auf den Weg gebracht haben. Bis zum Abschlussforum im November werden alle gesammelten Ideen zusammengetragen und daraus konkrete Umgestaltungspläne für den Stadtteil entworfen.
Die Umgestaltungspläne werden den Bürgern beim Abschlussforum Mitte November vorgestellt. „Am Ende muss eine klare Entscheidung stehen, die von einer großen Mehrheit getragen und letztlich von allen akzeptiert werden kann“, so Wolfgang Kaeser (SPD).
Doch ob und wie Blankenese letztendlich umgestaltet wird, steht in den Sternen. Denn die Pläne geben nur einen Handlungsspielraum für die Politik vor. Ob sie sich daran hält, bleibt abzuwarten.
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