„Ich stehe im Wort“

Martin Freiherr von Jenisch

Interview mit Martin Freiherr von Jenisch

Elbe Wochenblatt: Ist es wahr, dass bis heute (25. Oktober 2013) noch niemand aus den regierenden Fraktionen der Bezirksversammlung Altona in dieser Frage den Kontakt zu Ihnen gesucht hat?
Martin Freiherr von Jenisch (MJ): Ja.
EW. Lässt der Pachtvertrag zwischen Ihnen und der Stadt tatsächlich, wie von der SPD behauptet, eine Nutzungsänderung zu?
MJ: Er lässt keine Nutzungsänderung zu. Im Pachtvertrag ist fest verankert, dass das Gelände als Park zu nutzen ist - mit zwei Ausahmen: der Ausstellung Home and Garden und dem Springderby. Bei den Veranstaltern des Derbys stehe ich im Wort; ich kann die Flächen gar nicht zur Verfügung stellen. Die Schotterfläche ist zwingend nötig für das Derby, das lässt eine Verkleinerung gar nicht zu. Die Veranstalter haben bereits unterstrichen: Wenn die Hälfte dieser Fläche wegfällt, besteht keine Sicherheit mehr für den Bestand des Derbys. Der Bürgermeister weiß das, und ich bin erstaunt, dass die SPD so vollmundig auftritt.
EW: Wären Sie zu Gesprächen, die sich um die eventuelle Unterbringung von Flüchtlingen auf Ihrem Grundstück drehen, bereit?
MJ: Unter anderen Umständen wäre ich sicher zu Gesprächen bereit. Ich weiß ja, wie dringend der Bedarf ist. Aber die herrschenden Bedingungen lassen es noch nicht mal zu, sich Gedanken dazu zu machen.

Das Interview führte Redakteurin Christiane Handke-Schuller.
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