Hier können Eltern ehrlich über ihren Alltag sprechen

Na, machen die beiden Großen auch alles richtig? Bei der offiziellen Eröffnung des Eltern-Kind-Zentrums schaute der fünfjährige Anton genau hin und half auch Propst Thomas Drope (r.) sowie Dr. Dirk Bange (Sozialbehörde), zur Eröffnung das rote Band durchzuschneiden.

Das Eltern-Kind-Zentrum Iserbrook wurde jetzt offiziell eröffnet

Karin Istel, Iserbrook - Sie trommelten für das neue Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ): die insgesamt acht Frauen der Blankeneser Trommelgruppe. In der Festandacht, mit der das neue Eltern-Kind-Zentrum im Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche offiziell eröffnet wurde, sorgten sie für den musikalischen Rahmen.
„Bei uns ist jeder willkommen. Man muss nicht evangelisch sein, um hierher kommen zu dürfen“, stellt Isa Eckhoff klar. Sie leitet die Gruppe im EKiZ, das von der evangelischen Kirchengemeinde in Kooperation mit der Stadt eine Anlaufstelle für Eltern mit Kindern im Alter bis zu sechs Jahren ist. Hier können Eltern Kontakte knüpfen oder Beratungs- oder Hilfsangebote
kostenlos in Anspruch nehmen. „Das Eltern-Kind-Zentrum ist ein Haus, wo Mütter und Väter einfach mal vorbeischauen können. Es tut gut zu merken: Anderen geht es genauso wie mir“, sagte Propst Thomas Drope vom Kirchenkreis Hamburg-West/ Südholstein.
Das EKiZ ist eines von fast 40 Eltern-Kind-Zentren hamburgweit. Es wurde nach nur einem Jahr Planungszeit und 25.000 Euro Umbaukosten, die die Sozialbehörde übernahm, im Januar fertiggestellt. „Die Kirchengemeinde überlässt uns den Saal sowie die Küche kostenfrei“, freut sich Karin Müller, Leiterin des Kindertagesstättenwerkes.
Dreimal in der Woche hat das EKiZ geöffnet. In dem großen Saal gibt es auf den ersten Blick nur eine große Schrankwand. Hinter seinen Türen verbergen sich Spielzeug, Tisch und Bücher. Alles kann in dem Gemeindesaal schnell auf- und wieder abgebaut werden. Seit der Fertigstellung des Zentrums im vergangenen Monat trafen sich hier bereits 35 Frauen mit rund 40 Kindern.
Neben Erzieherin Isa Eckhoff gehören noch die Sozial- und Heilpädagogin Yvonne Kröger, Hebamme Jasmin Lutz-Ünsal sowie Physiotherapeutin Stephanie Römer zum Team. „Die Kosten für die Erzieherin und Sozialpädagogin übernimmt die Behörde, die anderen beiden Stellen werden aus Spenden finanziert“, erklärt Müller.
Das EKiZ arbeitet eng mit der Stadtteildiakonie zusammen, so dass Eltern auch Beratung und Hilfe bei sozialen Problemen erhalten.
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