HC St. Pauli: Oberligaaufstieg!

Erfolgreich und natürlich gut gelaunt: Die Erste Herren vom HC St. Pauli hat seit ihrem Bestehen noch kein einziges Spiel verloren. (Foto: rp)

„Profis“ blieben unbesiegt; auch „Amateure“ und Damen holten sich die Meisterschaft

RAINER PONIK, HAMBURG-WEST - Die Erste Hockeyherren-Mannschaft des HC St. Pauli hat ihrer Erfolgsgeschichte am Wochenende ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Nach einem souverän herausgespielten 12:4-Erfolg beim Rahlstedter HTC II hat das Team den Aufstieg in die Oberliga geschafft.
Für die Mannschaft des jüngsten Hockeyclubs Hamburgs war es bereits der 80. Sieg in Folge. Diese Top-Bilanz kommt nicht von ungefähr, denn in den Reihen des Clubs für Hockeysport, Rock´n´Roll und Lebensfreude stehen zahlreiche ehemalige National- und Bundesligaspieler.
„Wir wollen vor allem Spaß am Spielen haben“, bringt Vorstandsmitglied Alexander Brasche das wichtigste Ziel des Vereins auf einen kurzen Nenner. Wenn man bislang oft den Eindruck hatte, als würde der HC St. Pauli eher mit als gegen seine Gegner spielen, wird sich dieser Zustand vermutlich im nächsten Jahr ändern. „In der Oberliga spielen einige recht gute Mannschaften. Es wird für uns bestimmt kein Spaziergang werden, diese Teams zu schlagen“, sagt Alexander Brasche.
Rahlstedt hatte den St. Paulianern indes kaum etwas entgegenzusetzen, so dass sich neben den Haupttorschützen Thomas Tihl und Hinrich Heuer (je drei) noch einige Mannschaftskameraden in die Torschützenliste eintragen konnten.
Klar, dass die Meisterschaft im Anschluss noch gebührend gefeiert wurde. „Unsere eigentliche Aufstiegsfeier steigt aber erst am Sonnabend, dem 25. Februar, im Vereinslokal „Washington Bar“ an der Bernhard-Nocht-Straße 79“, verrät Alexander Brasche.
Dort wird aber nicht nur der Aufstieg der – im Vereinsjargon so genannten – „Profis“, sondern auch die Meisterschaften der Zweiten Herren („Amateure“) in die dritte Verbandsliga und der Ersten Damen in die Zweite Verbandsliga gefeiert.
Während es sportlich weiterhin rund läuft, ist die Suche nach einer echten sportlichen Heimat bisher erfolglos verlaufen. „Wir bleiben aber am Ball, denn wenn der HC St. Pauli sich auf Dauer etablieren will, brauchen wir mittelfristig eine eigene Spielstätte“, weiß Alexander Brasche ­–und dass der HC St. Pauli auch neben dem Platz noch einige Ziele ins Visier nehmen muss.
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