Haus brannte aus

Der Nachbar startete einen verzweifelten Rettungsversuch, schnappte sich Gießkanne und Eimer, um das Feuer zu löschen. Doch er konnte nicht viel ausrichten, der Brand tobte zu stark. (Foto: pr)

Ursache des Feuers noch unklar

Iserbrook - Licherloh brannte das Endreihenhaus im Iserbrooker Weg. Die vierköpfige Familie hatte Glück im Unglück: Keiner war zu Hause, niemand kam zu Schaden. Doch jetzt beginnen die Probleme für die Familie: Sie hatte keine Hausratsversicherung.
„Wir saßen beim Essen, als meine fünfjährige Tochter Emma aus dem Fenster schaute und Rauch entdeckte. Mein 15-jähriger Sohn rannte hin und sah das Feuer. Er schrie nur noch: Mami, hol die Feuerwehr! Es brennt“, erinnert sich Birgit van Riswyck. „Das habe ich sofort gemacht. Glücklicherweise war die Feuerwehr schon alarmiert und kam ganz schnell.“
Insgesamt 35 Feuerwehrleute der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr waren im Einsatz.
„Ein hölzerner Anbau brannte zuerst, dann lief das Feuer ins Haus“, sagt Manfred Stahl, Sprecher der Hamburger Feuerwehr. Die Brandursache ist noch unklar. „Die Ermittlungen dauern an“, sagt Karina Sadowsky, Sprecherin der Polizei. Glücklicherweise war die vierköpfige Familie nicht zu Hause, keiner kam zu Schaden. „Ich hatte die traurige Aufgabe, die Mutter per Handy von dem Brand zu informieren“ erinnert sich Birgit van Riswyck. „Das war schrecklich.“
Das Feuer konnte zwar gelöscht werden, doch das Haus brannte aus. Nachbarn versuchten zu retten, was zu retten war. „Aus Nachbarn wurden Freunde“, beschreibt Riswyck die Hilfsbereitschaft.
Das fünfjährige Mädchen und ihr siebenjähriger Bruder werden gemeinsam mit den Eltern noch lange auf Vieles verzichten müssen: Die Familie hat keine Hausratversicherung. „Wir haben schon viele Sachspenden bekommen. Die sind jetzt in zwei großen Lagerräumen untergebracht“, so Nachbarin Riswyck. „Was die Familie jetzt ganz dringend braucht, das sind Geldspenden, damit die Sachen wieder beschafft werden können.“ Mehr Informationen, wohin das Geld gespendet werden kann, gibt Sozialdiakonin Susanne Alms der Ocana unter Tel. 87 08 34 15.
Die Saga/GWG als Eigentümerin des abgebrannten Hauses brachte die Familie mittlerweile in der Nachbarschaft unter. „Wie lange die Renovierungsarbeiten dauern werden, wird derzeit noch geprüft“, so Sprecher Michael
Ahrens.
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