Hamburg hat zwei neue Botschafter

Talk-Lady Alida Gundlach (l.) und Sternekoch Ali Güngörmüs bekamen von Stifterin Ingrid Ehlerding ihre Urkunden als Botschafter für die gleichnamige Stiftung verliehen.

Alida Gundlach und Ali Güngörmüs setzen sich ehrenamtlich für die Kinderprojekte der Ehlerding Stiftung ein

Talk-Lady und Buchautorin Gundlach ist schon lange von den „mitKids Aktivpatenschaften“ überzeugt: Kindern aus belasteten Familien wird ein Pate als zuverlässige Bezugsperson zur Seite gestellt. So wird eine stabile Bindung aufgebaut, wenn eine Familie dies aus unterschiedlichen Gründen nicht leisten kann. Derzeit gibt es 80 Patenschaften und über 90 Ehrenamtliche, die sich bei „mitKids“ engagieren.
„Ich habe schon in meinem neuen Buch über die Aktivpatenschaften der Stiftung geschrieben, denn sie sind eine positive Ergänzung zu den Eltern, keine Konkurrenz. Bei einer meiner Lesungen kam Ingrid Ehlerding auf mich zu und stellte sich vor. So lernten wir uns persönlich kennen“, erinnert sich Alida Gundlach.
„Mich hat die großzügige Art der Stiftung überzeugt, sich für das Miteinander der Generationen - auch auf anderen Veranstaltungen - einzusetzen.“
Zweiter Botschafter ist Sternekoch Ali Güngörmüs. Der Inhaber des „Le Canard nou-
veau“ kam als Zehnjähriger 1986 mit fünf Geschwistern aus Ost-Anatolien nach Deutschland. Mit 17 Jahren beendet er seine Lehre, arbeitet als Koch, wird mit 24 Jahren Küchenchef und macht sich drei Jahre später selbstständig. Das war nicht immer einfach:„Manchmal hätte ich mir wirklich so einen Paten gewünscht“, so Güngörmüs mit Blick auf „mitKids“.
Heute gibt er seine Begeisterung fürs Kochen und gute Lebensmittel auf dem stifungseigenen Bauernhof „Norderlück“ an Kinder weiter. „Viele Kinder wissen gar nicht, wo und wie Lebensmittel wachsen. Hier sollen sie die Nahrungsmittel kenenlernen, säen und ernten“, so Güngörmüs, der von einem Bauernhof stammt.
„Ein bewusster Umgang mit Nahrungsmitteln und Respekt vor der Umwelt gehören für mich zum Leben. Und die
Rückendeckung von zu Hause. Wenn es die Eltern allein nicht schaffen, müssen eben andere einspringen. Mit den Angeboten der Stiftung stärken Kinder ihr Selbstwertgefühl. Das gibt Kraft für die Zukunft“, so Güngörmüs.
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