Gute Freunde

Noch eine kurze Absprache, dann beginnt der Tanz der deutschen und dänischen Trachtengruppen vor der Blankeneser Kirche. (Foto: ww)

Deutsch-dänischer Tag in Blankenese

Westphal/Istel, Blankenese - Alte Liebe rostet bekanntlich nicht! Anlässlich der ungewöhnlichen Verbundenheit Blankeneses zu Dänemark wurde jetzt im Fischerhaus ein deutsch-dänischer Tag gefeiert.
Der dänische Generalkonsul Claus Hermansen war gern der Einladung des Förderkreises Blankenese gefolgt und ließ es sich nicht nehmen, den farbenfrohen Auftritten der deutschen und dänischen Trachtengruppe vor der Blankeneser Kirche zuzuschauen.
Die Beziehungen zwischen Blankenese und Altona reichen weit zurück. Schon früh führten wichtige Handelswege von Dänemark über Blankenese nach Norddeutschland. Das Fischerdorf Blankenese war zwar nie dänisch, sondern immer ein Land unter der deutschen Kaiserkrone. Doch der König von Dänemark war von 1460 bis 1864 auch Herzog von Holstein.
Blankenese blühte während der Zeit dänischer Vorherrschaft auf: Dank des Schutzes der dänischen Flotte wurde die Blankeneser Hochseefischerei-Flotte im 18. Jahrhundert zur größten Deutschlands, ebenso die Frachtsegler-Flotte im 19. Jahrhundert.
Derzeit leben in Hamburg 10.500 Dänen, es gibt eine dänische Schule und eine dänische Kirche.
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