GTHGC gewinnt Westderby

Frederike Blöchle (GTHGC, r.) – hier im Zweikampf mit Johanna Gewand – setzte mit ihrem Treffer in Rissen den Schlusspunkt zum 7:2-Erfolg. (Foto: rp)

Großflottbeker Damen feiern 7:2-Erfolg in Rissen, Polo siegt in Hannover

von Rainer Ponik, Hamburg-West - Auch am zweiten Spieltag der neuen Hallenhockeysaison gab es für die Damen vom Großflottbeker THGC ein Happy-End. Im Regionalliga-Derby beim THK Rissen kamen die Schützlinge von Trainer Marcel Thiele zu einem verdienten 7:2-Erfolg. Eine Halbzeit lang machten die zunächst sehr defensiv eingestellten Rissenerinnen den Gästen das Siegen schwer. Großflottbek drückte von Anfang an aufs Tempo und ging durch Treffer von Janne Grove und Isabel Witte mit 2:0 in Führung, doch Laura Gutte verkürzte nach einer Strafecke noch vor der Halbzeitpause auf 1:2.
Nicht wenige unter den Zuschauern fühlten sich an das glückliche Rissener 2:2 aus dem Vorjahr erinnert, doch diesmal ließen sich die Gäste nicht düpieren. Inken Wellermann, Annalena Otzen und Isabel Witte sorgten mit ihren Treffern nach dem Seitenwechsel für eine 5:1-Führung. Almut Heins krönte ihre gute Leistung zwar mit dem 2:5, doch fast im Gegenzug erhöhte Svenja Grossmann auf 6:2, ehe Frederike Blöchle den Treffer zum 7:2-Endstand erzielte.
„Flottbek war heute zu stark für uns. Trotzdem bin ich nicht unzufrieden, denn mein Team hat alles gegeben“, bilanzierte Rissens Trainer Rainer Michahellest. Während es im weiteren Saisonverlauf einzig um den Klassenerhalt geht, hat sich Großflottbek den Aufstieg in die Bundesliga zum Ziel gesetzt. Im Kampf um den Titel muss sich der GTHGC indes mit starker Konkurrenz auseinandersetzen. Vizemeister Marienthal erzielte in zwei Partien bereits 25 Tore und hat jetzt die Tabellenführung übernommen. Am kommenden Sonntag (11.30 Uhr, Christianeum) kommt es für den GTHGC aber erstmal zum Aufeinandertreffen mit dem dritten Titelaspiranten, dem DHC Hannover.
Nach der 3:5-Schlappe im Auftaktspiel gegen Aufsteiger Bremen waren die Hockeyladys vom Polo-Club im Auswärtsspiel in Hannover erfolgreicher. Beim 4:3 in Hannover bekleckerte sich die Mannschaft von Last-.Minute-Trainer Nils Berg allerdings nicht gerade mit Ruhm, obwohl sie die Partie nach einem 1:3-Rückstand noch gewann. „Wir können deutlich besser spielen“, hofft der engagierte Trainer in den nächsten Spielen auf eine deutliche Leistungssteigerung. Laura Gilica, Carmen Rother und Nele Todsen (2) schossen mit ihren Treffern bei Hannover 78 den knappen Sieg heraus.
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