Grundschüler spendeten für krebskranke Kinder

Die Klasse 1b der Schule Flottbeker Weg packten Weihnachtsgeschenke für krebskranke Kinder in Rumänien. Jetzt übergaben sie gemeinsam mit ihrer Lehrerin Andrea Gernhöfer (hinten, 2.v.r.) ihre Wichtelpakete an Kirsten Fehlauer (hinten, r.) vom Verein „Sternschnuppe“. (Foto: Foto:pr)

Klasse 1b der Schule Klein Flottbeker Weg packten Wichtelpäckchen für ihre Altersgenossen in Rumänien

Die Schüler der 1b hatten sich eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung überlegt: Für ihre krebskranken Altersgenossen im Bukarester Krankenhaus Fundeni packten sie liebevoll kleine Wichtelpäck-chen. Kerstin Fehlauer von der Hilfsorganisation „Sternschnuppe“ nahm die Pakete entgegen. „Noch in diesen Tagen werden die Sachen nach Rumänien auf den Weg gebracht, sodass sie rechtzeitig zum Heiligen Abend bei den Kindern sind“, so Fehlauer.
Das ist bereits die zweite Spendenaktion der „Sternschnuppe“, die unter der Patenschaft von Otto Walkes steht und krebskranken Kindern im rumänische Krankenhaus Fundeni hilft. Bereits im Sommer konnten Spielzeug, Plüschtiere und Kinderkleidung in das rumänische Krankenhaus zu den 15 kleinen Patienten gebracht werden.
Die dortigen Zustände schilderte Strahlentherapeut Dr. Fabian Fehlauer, der auch Schirmherr der „Sternschnuppe“ ist:„Die hygienischen Bedingungen sind bei weitem nicht auf dem neuesten Stand“, so der örtliche Leiter des Strahlenzentrums Hamburg. Vor allem seien in Rumänien die Mittel für Therapien rar.
„Im Fundeni Kinderkrankenhaus steht für die 15 krebskranken und stationär betreuten Kinder lediglich eine Krankenschwester zur Verfügung. Die Kleinen werden von den Eltern versorgt. Weder erforderliche Medikamente noch das tägliche Essen können vom Krankenhaus gestellt werden.“
Um krebskranken Kindern in medizinisch unterentwickelten EU-Ländern zu helfen, gründeten er und seine Frau Kirsten den Verein „Hamburger Sternschnuppe“. Mit dessen ersten Mitgliedern sammelten sie in nur zwei Monaten einen Laster voll Geschenke für das rumänische Kinderkrankenhaus.
Vor Ort wurde bereits das nächste Projekt der „Sternschnuppe“ in Angriff genommen:Fabian Fehlhauer besprach die ersten Therapieschritte für ein Kind, das in den nächsten Tagen zur Behandlung nach Hamburg kommen wird. Die Kosten für die Therapie sowie die An- und Abreise wird der Verein „Sternschnuppe“tragen.
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