Groß Flottbek trifft besser

Fünfkampf vor dem Flottbeker Tor: Schües (GTHGC, links), Keulers (RSV), Illies (GTHGC) und Laatzen (RSV) haben die Kugel im Visier, bevor Flottbeks Persoon (rechts) im letzten Moment klären kann. (Foto: rp)

Hockey: GTHGC gewinnt das Bundesligaderby gegen Rissen mit 6:1.

Rainer Ponik, Hamburg-West
Zum Abschluss des ersten Teils der Freiluftsaison gab es für die Hockeyfans aus dem Hamburger Westen am vergangenen Sonntag nochmal ein Spiel mit besonderem Unterhaltungswert, denn an der Otto-Ernst-Straße stand das Zweitli-gaderby zwischen dem Großflottbeker THGC und dem Rissener SV auf dem Spielplan, das die Gastgeber unerwartet klar mit 6:1 für sich entscheiden konnten.
Über 200 Zuschauer sahen allerdings eine Partie, in der die Spielanteile recht gleichmäßig verteilt waren. Der RSV fand anfangs sogar schneller ins Spiel, doch Laatzen, Keulers und Zafer Kir konnten die Kugel nicht im Flottbeker Gehäuse unterbringen. Die Gastgeber brauchten etwa zehn Minuten, um erstmals gefährlich vor dem Tor von Florian Westphalen aufzukreuzen; Angreifer Fabian Schäfer schloss den Angriff aber prompt mit dem 1:0 ab. Nach der ersten Flottbeker Strafecke ließ Marius Müller dann wenig später das 2:0 folgen. Als Schäfer vor dem Wechsel sogar noch das 3:0 erzielte, setzte beim Rissener Anhang bereits das Kopfschütteln ein.
Nach dem Wiederanpfiff versuchte der RSV den Rückstand mit neuem Elan zu verkürzen, doch als Alexander Otte in der 45. Minute auf 4:0 erhöhte, war der Drops gelutscht und das Spiel entschieden.
Marius Müller und Philipp Otte erhöhten noch auf 6:0, ehe Rissens Frederik Keulers der hochverdiente Ehrentreffer gelang. „Rissen hat offensiv gespielt und sich mindestens genauso viele Chancen wie wir erarbeitet“, lobte Flottbeks Trainer Russell Garcia die Einstellung der Gäste. Von Erfolg war die Taktik der Britze-Elf allerdings nicht gekrönt. „Wenn du die Tore nicht machst, kannst du auch nichts gewinnen“, bemühte Rissens Keeper Florian Westphalen eine alte Hockey-Weisheit.
Während der RSV jenseits von Gut und Böse auf Rang 6 überwintert, hält der GTHGC als Dritter weiter Kontakt zu den führenden Teams aus Gladbach und Kahlenberg.
Die Großflottbeker Zweitliga-Damen belegen indes nach einem 3:1-Sieg in Hannover (Tore: Inken Wellermann, Kristina Wagner, Neele Reip) und einer 1:3-Niederlage gegen Leverkusen (Tor: Wagner) Rang 4.
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