Fußgänger-Slalom in der Avenariusstraße

Eng, enger, Avenariusstraße! Die Fußgänger müssen sich auf dem Gehweg zwischen Hecke und Auto vorbeidrücken. Von der ursprünglichen Gehsteigbreite kann kaum die Hälfte von Fußgängern genutzt werden. Wer mit einem Kinderwagen oder einer Gehhilfe unterwegs ist, hat fast keine Chance vorbeizukommen.

Autos parken auf dem Gehweg, Fußgänger kommen kaum vorbei

Fußgänger haben es in der Avenariusstraße nicht leicht. Ständig zugeparkte Gehwege erfordern von Fußgängern fast akrobatische Fähigkeiten.
Wer auf eine Gehhilfe angewiesen oder mit einem Kinderwagen unterwegs ist, hat ganz schlechte Karten. „Um in der Mitte eine Fahrrinne frei zu halten, quetschen sich die Autos auf den Fußweg. Und wo bleiben die Fußgänger? Hier sind die Prioritäten falsch gesetzt!“, wettert Hans-Arthur Marsiske.
Dabei ist die Sachlage eindeutig. „Das Parken auf Gehwegen ist grundsätzlich verboten. Es sei denn, es ist durch ein Schild ausdrücklich erlaubt. In der Avenariusstraße ist das Parken auf dem Gehweg nicht ausdrücklich erlaubt“, so Kerstin Goden-
schwege, Pressesprecherin des Bezirksamtes Altona.
Was ist mit dem roten Strich?Darf man bis zur Begrenzung auf dem Gehweg parken? „Die roten Klinkersteine sind lediglich eine optische Abgrenzung zur Fahrbahn“, erläutert Godenschwege. Wer dennoch auf dem Gehweg parkt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann von der Polizei oder dem Bezirklichen Ordnungsdienst ein Bußgeld kassieren.
In den nächsten Tagen werden sich Vertreter von Polizei und Bezirksamt vor Ort treffen, um sich ein Bild von der Situation zu
machen.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.