Französisches Flair

Herbert Depenbusch, Marie Herford und Norbert Kremeyer (v.l.) besprechen engagiert die nächsten Veranstaltungen.

Die Deutsch-Französische Gesellschaft „Cluny“ bietet französische Lebensfreude in Hamburg

Groß Flottbek - Der Herbst hält Einzug, die Tage werden wieder kürzer, es wird früh dunkel. Da denkt man mit Wehmut an den letzten Urlaub in Frankreich, an Sonnentage, Baguettes, Brioches und Pastis am späten Nachmittag zurück. Jetzt kann man sich ein Stück französische Lebensart in den Alltag holen: In der Waitzstraße hat die Deutsch-Französische Gesellschaft „Cluny“ ihren Sitz.
„Perfekt Französisch sprechen muss keiner, um bei uns mitzumachen“, erklärt Hubert Depenbusch. „Man sollte sich nur für Frankreich und die französische Kultur interessieren. Französische Sprachkurse vermitteln wir gern“, so der Erste Vorsitzende der Gesellschaft.
Gegründet wurde die Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1947. Heute hat sie 328 Mitglieder, die sich für gute nachbarschaftliche Beziehungen zu Frankreich und die europäische Idee einsetzen. „Wir arbeiten auf verschiedenen Ebenen, um die deutsch-französischen Beziehungen zu verbessern“, so Depenbusch. Dazu zählen neben Vorträgen zu Themen aus den Bereichen Kultur, Politik, Gesellschaft auch ein Konversationszirkel, Ausstellungsbesuche, ein Damenkreis und Exkursionen.
Auch junge francophile Menschen bietet „Cluny“ ein Forum. Im Gästehaus der Universität Hamburg, Rothenbaumchaussee 34, berichten Nachwuchswissenschaftler in der Vortragsreihe „Frankreich im Fokus junger Wissenschaftler/innen“ regelmäßig über ihre Forschungen. Am Mittwoch, 30. Oktober, wird Katrin Hoffmann unter dem Titel „Une piece de marquetterie“ über die Darstellungsformen der guerres des religion (Religionskriege) in der französischen Literatur und Druckgrafik sprechen.
Und warum heißt die Gesellschaft „Cluny“? „Das Geistesleben des Mittelalters ging von Cluny aus“, erklärt Depenbusch. Die Abtei von Cluny war als Ausgangspunkt bedeutender Klosterreformen eines der einflussreichsten religiösen Zentren des Mittelalters. Ihre Kirche war zeitweise das größte Gotteshaus des Christentums.

Cluny e.V. Hamburg
Waitzstraße 31
Tel. 89 70 92 33
www.cluny.de
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