Flottbek: Aufstieg aufgeben?

Carla Binnewies (r.) konnte sich gegen die starke Braunschweiger Abwehr kaum in Szene setzen, bot wie ihre Mitspielerinnen aber eine kämpferisch starke Leistung. (Foto: rp)

THK Rissen und GTHGC holten im Westen nur einen Punkt

von Rainer Ponik, Hamburg-West - Im Duell mit Tabellenführer Eintracht Braunschweig schnupperten die Hockeyladys vom Großflottbeker THGC lange Zeit am Punktgewinn. Die Gäste machten von Beginn an Druck und drängten das Team von Marcel Thiele in die Defensive, doch mehr als ein Treffer wollte dem Tabellenfüher, der bislang alle seine Spiele gewinnen konnte, gegen die gut organisierte Abwehr des GTHGC nicht gelingen.
Als Isabel Witte einen schnell vorgetragenen Konter kurz vor der Pause mit dem 1:1 abschloss, war der Jubel riesengroß. Nach dem Wiederanpfiff wurde Flottbek mutiger und konnte die Partie offener gestalten. So war es am Ende ärgerlich, dass die Eintracht kurz vor Schluss ihre achte Ecke nutzte, um den Siegtreffer zum 2:1 zu erzielen.
Auch die Großflottbeker Herren konnten am Wochenende kein Erfolgserlebnis feiertn. Trotz einer 5:2-Führung, die Torben Nowak, Nils Leest, Marius Müller (zweiu) und Tim Drummond beim Kahlenberger HTC herausschossen, reichte es in Krefeld nicht zum Sieg, weil sich die Meredith-Elf in den Schlussminuten noch drei Gegebntreffer einfing. Da man am Tag zuvor auch das Spiel bei Schwarz-Weiß Köln mit 3:4 (Tore: Alexander Otte (zwei), Nils Leest) verlor, ist der Rückstand auf Tabellenführer Neuss vor der Winterpause bereits auf acht Punkte angewachsen.
Auch der THK Rissen musste sich beim Doppelspieltag im Westen Deutschlands mit einem Punkt begnügen. Beim Kahlenberger HTC erkämpften sich das Team von Kai Britze durch Tore von Philip Weber (drei), Niklas Siemer (zwei) und Felix Kuhlmann ein 6:6. Bei Schwarz-Weiß Köln reichten die Treffer von Philip Weber (zwei) und Benjamin Laatzen nicht zum Sieg ­– die Kölner netzten sieben Mal ein. Im Frühjahr sollte vor allem das Abwehrverhalten trainiert werden: in der Vorrunde kassierten die Rissener viele unnötige Treffer.
In der Regionalliga Nord kämpfen auch die Rissener Damen um den Klassenerhalt. Nach dem Sieg gegen den Polo-Club, der am Tabellenende steht, wollte auch Rainer Michahelles Team kein Sieg mehr glücken. Beide Westteams brauchen im Frühjahr dringend Erfolge, wenn der Abstieg in die Oberliga noch vermieden werden soll.
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