Fast eine Woche ohne S-Bahn

Sechs Tage lang werden zwischen Wedel und Blankenese keine S-Bahnen fahren.

Von Donnerstag, 25. Juli, bis Dienstag, 30. Juli, fahren zwischen Blankenese und Wedel nur Busse

- Blankenese - Wer nach Wedel will oder von dort nach Hamburg, braucht gute Nerven: Ab Donnerstag, 25. Juli, bis Dienstag, 30. Juli, ist die S-Bahnstrecke zwischen Blankenese und Wedel gesperrt. Die Bahnstationen Sülldorf und Rissen werden in Schuss gebracht.
In der S-Bahnstation Sülldorf starten ab 1.30 Uhr die Abrissarbeiten. Das alte, kleine Häuschen, durch das man zum Bahnsteig kam, wird dem Erdboden gleich gemacht. Dort wird ein neuer Zugang samt Überdachung gebaut. Ebenfalls wird der Mittelbahnsteig erneuert und mit Unterständen ausgestattet. Alles zusammen schlägt mit rund 1,5 Millionen Euro zu Buche.
Auch der S-Bahnhof Rissen wird aufgepeppt: Das Dach über dem Bahnsteig wird saniert, die Aufgänge an den Ausgängen „Schönspark“ und „Dudrunstraße“ erhalten einen neuen Farbanstrich, und die Beleuchtung wird erneuert. Das lässt sich die Bahn rund 1,3 Millionen Euro kosten. Die beiden Bahnhöfe werden voraussichtlich Ende 2014 in neuem Glanz erstrahlen.
Damit die Arbeiten anlaufen können, müssen die Gleise vom 25. bis 30. Juli erst einmal komplett gesperrt werden. „Busse werden auf dieser Strecke die S-Bahnen ersetzen“, kündigt
Britta Bürger-Mnich, Pressesprecherin der Deutschen Bahn, an. Die Ersatzbusse halten an den S-Bahnhöfen Iserbrook, Sülldorf, Rissen und Wedel. Dazu kommen noch zwei zusätzliche Haltestellen: Sieversstücken sowie Sülldorf 2 an der Sülldorfer Landstraße. Die Fahrzeit verlängert sich so von 13 auf 20 Minuten. Räder dürfen in den Ersatzbussen nicht mitgenommen werden.
Pendler schaffen die Strecke etwas schneller. „Wir setzen auch Expressbusse ein. Im Berufsverkehr fahren sie alle zehn Minuten, sonst alle 20 Minuten“, verspricht Bürger-Mnich. Pech hat, wer an den Haltestellen Iserbrook und Sülldorf 2 wohnt: Die Expressbusse halten dort nicht.
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