Er zeichnet Fußballer wie am Fließband

Liam bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Er zeichnet.

Der zwölfjährige Liam arbeitet derzeit an seinem dritten Buch

- Blankenese - Er arbeitet derzeit an seinem dritten Buch, geht auf Lesereise und zeichnet für internationale Fußballmagazine: Liam Tanzen. Das wäre schon für einen Erwachsenen eine reife Leistung. Doch bei Liam ist es etwas Besonderes, denn er ist erst zwölf!
„Ich zeichne, seit ich einen Stift halten kann“, so der leidenschaftliche Zeichner – und Kicker. Seine Passion für den Fußball entdeckte der damals Fünfjährige bei der WM 2006. Er malte ein Fußballbild nach dem anderen, probierte verschiedene Techniken aus. „Liam produzierte Bild nach Bild“, erinnert sich Mutter Manuela. „Die Wohnung war voll davon.“
Am liebsten zeichnet er Portraits oder Karrikaturen der Spieler mit Bleistift. „Neben dem Zeichnen verschlang Liam ein Buch über Fußball nach dem nächsten. Da lag die Idee nahe, aus den Zeichnungen ein Buch zu machen. Liam steuerte die Zeichnungen bei und schlug die Themen vor, ich schrieb die Texte, und mein Mann layoutete das erste Buch“, erinnert sich Manuela Tanzen.
2010 kam der erste Band von „Fußball vom Feinsten“ heraus. „Damals war ich neun Jahre alt und ging noch zur Grundschule“, blickt Liam zurück. Schnell schloss sich im Familienunternehmen Band zwei „Die Offensive“ an. „Da geht es um Offensivspieler wie Lionel Messi und Maradonna“, erklärt Liam, der am liebsten als Mittelfeldstürmer in der 1. E-Jugend im Verein Komet Blankenese spielt. „Getroffen habe ich die Spieler persönlich noch nicht. Ich gehe ins Internet und zeichne sie ab“, beschreibt der Weder-Bremen-Fan seinen Arbeitsstil. „Ich wurde auch schon im Vereins-Magazin von Werder vorgestellt“, strahlt er.
Auf so viel Tanlent wurde auch das Schweizer Fußballmagazin tschutti heftli aufmerksam. „2012 durfte ich als einziges Kind die französischen Spieler und mich selbst zeichnen.“ Zwei Anfragen von Sammlern erhielt er bereits, ob er sein Selbstporträt signieren könnte. „Mach ich natürlich“, so der Siebtklässler vom
Marion-Dönhoff-Gymnasium.
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