Ein Leuchtturm zieht um

Mit einem historischen Schwimmkran bringen Mitglieder des Vereins Museumshafen Oevelgönne den Turm an seinen endgültigen Standort. (Foto: pr)

Historisches Leuchtfeuer leuchtet ab sofort am Museumshafen Oevelgönne

Von Gaby Pöpleu

Punktgenau setzte der Museumsschwimmkran den Leuchtturm auf seinem endgültigen Sockel ab. Das kleine Leuchtfeuer, ursprünglich von der Elbinsel Pagensand, ist jetzt im Ruhestand und begrüßt ab sofort als markante Landmarke die Besucher des Oevelgönner Museumshafens und alle, die die Elbe entlang schippern.
1934 war der kleinen Leuchtturm als eines von drei baugleichen Feuern auf der Position Pagensand-Süd errichtet worden. 80 Jahre hatte er auf der Elbinsel den Schiffen ihren Weg gewiesen. Mit dem Morgenhochwasser des 13. April 2015 war damit Schluss: Der Mini-Leuchtturm beendete seinen einsamen Dienst - er war vom Wasser- und Schiffahrtsamt aus Altersgründen ausgemustert und ersetzt worden.

Museumshafen-Verein restaurierte ehrenamtlich
Dass der Turm nicht auf dem Schrottplatz landete, verdankt er dem Verein Museumshafen Oevelgönne. Die Vereinsmitglieder übernahmen ihn als technisches Denkmal und restaurierten ihn mit Unterstützung der Werft Blohm und Voss ehrenamtlich.

Letzter Standtort am Museumshafen Oevelgönne
Jetzt hoben Vereinsmitglieder den Turm mit dem vereinseigenen Museumschwimmkran Karl Friedich Steen/ HHLA I von seinem alten Standort und setzten ihn auf ein neues Fundament an der Einfahrt zum Museumshafen – an seinen wohl letzten Standort. Das hatten zum größten Teil die Mitglieder und Anwohner finanziert, das Harburger Bauunternehmen HC Hagemann hatte bei der pünktlichen Fertigstellung geholfen.
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