Ein Prosit auf die neue Schule

Staatsrat Michael Voges (v.l.), Trägerverein-Vorsitzende Anke Frieling und Schulleiter Andreas Swoboda beobachten amüsiert, wie Polier Hans-Georg Lohmann das traditionelle Schnapsglas hebt.

Richtfest an der International School of Hamburg – Anbau für 8,9 Millionen Euro im Sommer fertig

Der Polier nimmt einen kräftigen Schluck aus seinem gefüllten Schnapsglas. Zum Richtfest der International School of Hamburg (ISH) hat sich Hans-Georg Lohmann einen neuen Reim ausgedacht. Der Leiter der Baustelle segnet jedes entstehende Gebäude mit anderen Worten. Denn schließlich ist auch jedes Gewerk einzigartig.

• Worum geht es?
Die Schule am Hemmingstedter Weg wird erweitert. An den rund 16.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex schließen sich noch einmal 3.100 Quadratmeter an. Die Fertigstellung des neuen Westflügels ist für den Sommer geplant.
• Was kostet das?
Von den Gesamtkosten, insgesamt 8,9 Millionen Euro, übernimmt die Stadt Hamburg 2,4 Millionen Euro. Der Rest sind Eigenmittel.
• Wozu der Anbau?
Schon jetzt stößt die Schule mit 720 Schülern an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Nachfrage aber bleibe steigend, so Anke Frieling, ehrenamtliche Vorsitzende des ISH-Trägervereins. Um auch zukünftig alle internationalen Schüler aufnehmen zu können, habe sich die Schule für diese Erweiterung entschieden.
• Was entsteht dort?
Auf drei Ebenen wird es zwölf weitere Klassen- und Fachräume geben sowie eine Sporthalle.
• Welche Jahrgänge profitieren davon?
Alle. Schon jetzt bemüht sich die Schule um eine Trennung der Altersgruppen (von drei bis 18). Dies soll ausgebaut werden. Das Sportangebot kann erweitert werden. Und endlich steht in der Prüfungszeit im Mai ein Raum zur Verfügung, sodass die bisher dafür genutzte Aula in dieser Zeit von anderen Schülern genutzt werden konnte.

ISH
Die International School of Hamburg ist eine Non-Profit-Organisation. Ihr Trägerverein heißt „Internationale Schule Hamburg“. Schüler, deren Eltern auf Grund ihres Berufs alle paar Jahre das Land wechseln, lernen nach international einheitlichem Maßstab. Die „Amtssprache“ an der Schule ist Englisch. Die reinen Schulgebühren betragen im Jahr zwischen 10.000 Euro (Early Childhood Center, also Kindergarten/
Vorschlule) und 20.000 Euro (Secondary School, Klasse
6-12). Es gibt Stipendien und bei Bedarf einkommensangepasste Schulgebühren.
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