Ein Kindergartenkind kommt aus den USA

Kurz vor der Eröffnung: Andrea Usinger prüft, ob die Klötzchen vollständig sind. Mit diesem Spielzeug können Kinder ihre räumliche Wahrnehmung entwickeln.

In Iserbrook hat das Montessori Kinderhaus eröffnet

Iserbrook - Andrea Usinger ist begeistert: „Ich hatte sogar eine Anfrage aus den USA. Die Eltern kommen im April zurück und suchten einen Montessori-Kindergarten für ihren Nachwuchs“, freut sich die Leiterin des neu eröffneten Kinderhauses. „Montessori-Kindergärten sind weltweit nach den selben Standards eingerichtet. So kommt das Kind nach seinem Umzug in eine gewohnte Umgebung. Übrigens: Unser Montessori Kinderhaus ist das einzige seiner Art hier im Hamburger Westen.“
Jetzt können die insgesamt 18 drei- bis sechsjährigen Kinder auf über 95 Quadratmetern toben. „Wenn das Wetter wieder gut ist, können wir auch den Garten nutzen. Da können die Kinder die Natur in Ruhe entdecken“, so die Montessori-Pädagogin. „Die Kinder wählen selbst, was sie tun möchten, und lernen in ihrem eigenen Tempo.“
Sie und ihre Kollegin setzen das Bildungskonzept der Reformpädagogin Maria Montessori um. Diese gründete 1907 das erste Kinderhaus in einem Armenviertel Roms und förderte die Kinder mit dem von ihr entwickelten „Sinnesmaterialien“. „Diese werden heute noch verwendet. Die Kinder werden angeregt, ihre Neugier wird geweckt und die Konzentrationsfähigkeit angeregt“, erklärt Usinger. „Die individuelle Entwicklung des Kindes wird respektiert.“
Wer sein Kind im Montessori Kinderhaus betreuen lassen möchte, sollte sich sputen: Es gibt nur noch wenige freie Plätze.

Montessori Kinderhaus
Schenefelder Holt 137
Tel. 0163-161 11 32
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