Der Fußweg ist dunkel und eine Stolperfalle

Nicole Godhusen geht schon bei Tageslicht ganz vorsichtig den Fußweg zum Iserbrooker Weg hinab und hält sich Geländer fest. Wegen abgesackter Steine (siehe rechtes Foto) ist sie schon einige Male auf dem unebenen Weg umgeknickt.

...aber die Bahn will am S-Bahnhof Iserbrook nichts machen

Iserbrook - Wer im S-Bahnhof Iserbrook den Fußweg zum Wendehammer des Iserbrooker Weges nimmt, sollte vorsichtig sein. Auf dem Fußweg kann man leicht umknicken, weil Steine hochstehen oder ganz fehlen. Außerdem ist der Weg schlecht beleuchtet. Doch die S-Bahn denkt nicht daran, den Weg besser zu beleuchten oder die Wegschäden auszubessern.
„Ich habe Angst, hier entlang zu gehen“, sagt Nicole Godhusen. „Besonders jetzt in der dunklen Jahreszeit steige ich nur ungern an diesem Bahnhof aus. Lieber fahre ich eine Station weiter. Das ist mir hier zu gefährlich.“ Sie ist eine gestandene Frau. Doch nach der Schicht ist es ihr nicht wohl, wenn sie am späten Abend hier entlang geht.
Schon bei Tageslicht bietet der Weg einige Stolperfallen: An manchen Stellen haben sich Betonsteine gelöst und ihre Kanten stehen hoch, so dass man daran leicht mit dem Fuß hängen bleiben kann. Oder es sind Steine abgesackt. „Ich laufe hier ganz vorsichtig und bin trotzdem schon einige
Male bös umgeknickt“, erinnert sich Nicole Godhusen.
Die Bahn sieht sich nicht veranlasst, zu handeln. „Die Begutachtung hat ergeben, dass keine akute Unfallgefahr besteht. Daher sind in diesem Jahr keine Arbeiten vorgesehen“, so Sabine Brunkhorst, Sprecherin der Bahn.
„Am Abend ist es noch schlimmer, denn man sieht fast nicht, wo man hintritt“, beschreibt Godhusen. Der 300 Meter lange Weg ist schon bei Tageslicht schattig und abends mit nur sechs Lampen nicht gerade hell beleuchtet. „Ich habe Angst, besonders am Ende des Weges, wo es um die Kurve geht. Es ist dunkel, ich sehe kaum den Weg. Und ich habe Angst, dass da hinter der Kurve einer steht und mich angreift“, fürchtet sich Godhusen. „Hier fehlt eine Lampe.“
Die Bahn will den Weg nicht besser beleuchten. Laut Bahnsprecherin Brunkhorst sei damals genau berechnet worden, wo Lampen hinkommen
müssen.
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2 Kommentare
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Jonas Walzberg aus Rissen | 19.10.2011 | 15:30  
Karin Istel aus Neugraben | 20.10.2011 | 10:07  
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