Das nervt in Blankenese

Um in der Mitte eine Fahrrinne frei zu halten, quetschen sich die Autos auf den Fußweg wie hier in der Avenariusstraße. Und wo bleiben die Fußgänger?
Blankenese ist ein schöner Stadtteil. Als neu Zugezogener genieße ich insbesondere die gastronomische und kulturelle Vielfalt. Sogar ein eigenes Kino gibt es hier, was für ein Luxus! Getrübt wird die Freude allerdings ganz erheblich durch die vielen Autos. Außer im Treppenviertel und in den Parkanlagen scheinen Fußgänger und Radfahrer hier nicht besonders willkommen zu sein. In den zumeist recht engen Straßen scheuchen die Autos die Radfahrer auf die Fußwege, wo den Fußgängern dann nur noch bleibt, sich in die Gartenhecken zu quetschen – sofern die Wege nicht ohnehin durch Mülltonnen, Weihnachtsbäume oder parkende Fahrzeuge versperrt sind.

Hier sind die Prioritäten falsch gesetzt! An erster Stelle müssen die Menschen stehen, nicht ihre Maschinen. Wir sollten den knapp bemessenen öffentlichen Raum nicht für Parkplätze verschwenden. Das ist weder zukunftsweisend noch ist es schön anzusehen. Blankenese, seine Bewohner und seine Besucher haben Besseres verdient.
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