Darboven engagiert sich beim Derby

Neue Allianz: Veranstalter Volker Wulff (l.) und Albert Darboven neben dem künftigen Logo des Flottbeker Derbys. Rechts Darboven-Geschäftsführer Frank Hilgenberg. (Foto: von Hardenberg)

Kaffee-Unternehmer wird Hauptsponsor für Reitturnier in Klein Flottbek – Neue Serie für Nachwuchsspringreiter

J. Drechsler, Klein Flottbek
Zehn Jahre hatte Tchibo dem Deutschen Spring- und Dressurderby die Stange gehalten, jetzt gibt es einen neuen Hauptsponsor aus der Kaffeebranche: Albert Darboven steigt mit seinem Unternehmen für drei Jahre beim Turnier in Klein Flottbek ein. Darauf einigten sich Darboven und Derby-Chef Volker Wulff vom Veranstalter En Garde. Über den Umfang des Engagements vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. „Ich kann aber sagen, dass wir uns nicht verschlechtern werden“, sagt Wulff, der sich vor allem über die damit verbundene Planungssicherheit freut.
Bis Ende 2016 übernimmt J.J. Darboven das Präsentation der Traditionsveranstaltung im Hamburger Westen. Auch in Leipzig, Warendorf und München schießt der Kaffeespezialist und Pferdezüchter Geld in Springreitveranstaltungen.
In Klein Flottbek soll das Spektrum im kommenden Jahr noch umfangreicher werden: Schon einen Tag vor dem offiziellen Beginn am 29. Mai startet das zweitägige Finale einer neuen bundesweiten Reitserie für Unter-25-Jährige. „Mit Katrin Eckermann, David Will und Patrick Stühlmeyer nehmen einige international schon sehr erfolgreiche Reiter teil“, sagt Wulff.
In der Dressur wird der bislang als nationale Nachwuchsserie ausgetragene Louisdor-Preis international durchgeführt – der soll allerdings einen neuen Namen erhalten. „Wir stehen noch in Verhandlungen mit Sponsoren“, sagt Wulff.
Auch an anderer Front führt der Veranstalter weitere Gespräche. Dabei ist Wulff zuversichtlich, mit der Stadt bald eine Einigung über die dringend notwendige Sanierung der Anlage an der Jürgensallee zu erzielen. Dafür müsste „im niedrigen zweistelligen Millionenbereich“ investiert werden. „Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren einige bauliche Veränderungen anstehen“, sagt Wulff mit Blick auf die veraltete Tribüne.
Dort werden auch 2014 wieder Tausende Pferdesportfans Platz nehmen. Der Vorverkauf läuft jedenfalls bestens, versichert Wulff: „Die Telefondrähte glühen heiß, in einigen Tribünenbereichen wird es schon jetzt sehr eng.“
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