Bürger dürfen mitreden

Ideen für die Umgestaltung des Blankeneser Ortskerns gesucht –Bezirk will offene Diskussion

Nach den Jahren des Streites, ob und was im Ortskern umgebaut werden soll, heißt es:Alles zurück auf Anfang! Jetzt sollen die Bürger mitreden, wie Blankenese zukünftig aussehen soll.
„Die Bürger wollen nicht von der Politik beglückt werden“, fasst Wolfgang Kaeser (SPD)die gescheiterten Versuche der Politik in den letzten Jahren zusammen, Blankenese über die Köpfe der Bewohner hinweg umzugestalten. Jetzt haben SPD, CDU, GAL ein „ergebnisoffenes und professionelles“Moderationsverfahren auf den Weg gebracht. „Ein unabhängiger Moderator soll die Wünsche der Blankeneser ermitteln. Soll überhaupt gebaut werden und falls ja, was?Wir wollen ohne inhaltliche Vorgaben in die Diskussion gehen“, so Kaeser.
Und das soll passieren:Zuerst wird das Bezirksamt einen Moderator suchen. „Wer das sein wird, wird in frühestens acht Wochen feststehen“, so Kerstin Godenschwege, Pressesprecherin des Bezirksamtes Altona. Aus welchen Töpfen der Moderator bezahlt wird, muss die Politik noch entscheiden. „Wir haben dafür kein Geld“, so Godenschwege mit Blick auf das Bezirksamt.
Der Moderator wird zu Versammlungen einladen, auf denen die Bürger ihre Ideen vorstellen können. Dann werden die Ergebnisse der Diskussionen vom Moderator zusammengefasst. „Es wird sich zeigen, ob überhaupt Handlungsbedarf da ist. Am Ende des Moderationsverfahren muss eine klare Entscheidung stehen, die von einer großen Mehrheit getragen und letztlich von allen akzeptiert werden kann“, so Kaeser.
Die Ergebnisse der Diskussion gehen dann an die Bezirksversammlung. Diese kann die Forderungen der Bürger umsetzen, muss es aber nicht.
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