Aus für Max Bahr

- Osdorf - Die Baumarktkette Max Bahr wird zerschlagen. Alle 73 Märkte sollen einzeln verkauft werden – darunter auch der Markt im Rugenbarg 103. In den nächsten Tagen beginnt der Ausverkauf, der sich etwa drei Monate hinziehen wird. Sollte sich nicht doch noch in letzter Sekunde ein neuer Investor für das insolvente Unternehmen finden, ist dann Schluss.
Das ist passiert: Im Juli meldete der Praktiker-Konzern Insolvenz an und riss sein Tochterunternehmen, die traditionelle Hamburger Baumarktkette, mit in die Pleite. Die Rettung für die Max Bahr Märkte sollte ein Konsortium rund um den In-vestor Dirk Möhrle und die Dortmunder Hellweg-Gruppe bringen. Doch der Verkauf platzte, weil man sich nicht mit Moor Park MB, dem Vermieter der meisten Marktgebäude, einigen konnte.
Auch Moor Park ist insolvent und die Hauptgläubigerin, die Royal Bank of Scotland (RBS), verlangte von der Hellweg-Gruppe eine Bürgschaft, die diese nicht leisten wollte. Also stimmte die Bank der Übernahme nicht zu.
Leidtragende sind die rund 3.600 Max-Bahr-Mitarbeiter, die nun ihre Jobs verlieren. Bleib ihnen nur die Hoffnung, dass mögliche neue Eigentümer ihnen einen Job anbieten können.
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