Altona-Bahrenfeld gewinnt das Derby

Altona-Bahrenfelds Doppeltorschützin Julia Schramm zählte zu den besten Spielerinnen auf dem Platz. (Foto: rp)

Aufsteiger siegte nicht unverdient, THK klettert auf Rang vier

- RAINER PONIK, HAMBURG-WEST - Nach vier Niederlagen in Folge feierten die Hockeydamen vom THC Altona-Bahrenfeld endlich wieder einen Sieg. Im Nachbarschaftsderby gegen Polo II geriet das Team von Konny Dammann und Malte Pingel zwar nach einem Treffer von Sabine Schoon mit 0:1 in Rückstand, doch Julia Schramm (zwoi) und Kathrin Dehn brachten den THC bis zur Mitte der zweiten Halbzeit auf die Siegerstraße. Das 2:3 für Polo fiel mit dem Schlusspfiff und blieb daher Ergebniskosmetik.
„Für uns wäre heute durchaus mehr möglich gewesen“, ärgerte sich Amelie von le Fort, die diesmal für Polo II-Trainer Christoph Schmidt an der Seitenlinie stand. „Ich bin froh, dass wir unsere Durststrecke überwunden haben. Jetzt haben wir gute Chancen, uns den Klassenerhalt zu sichern“, sagte dagegen Konny Dammann.
Auch Zweitligist Großflottbek hatte Grund zu feiern. Durch einen glatten 3:0-Erfolg gegen den Marienthaler THC vergrößerte der GTHGC den Vorsprung auf die drei Abstiegsplätze dank der Treffer von Isabel Witte, Franziska Sump und Lotta Kahlert auf vier Punkte.
„Die Mannschaft ist mit dem Druck des Gewinnenmüssens erstaunlich gut umgegangen“, freute sich GTHGC-Coach Marcel Thiele über den wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.
Auch Flottbeks Herren haben ihr Saisonziel weiter fest im Visier. Beim Klipper THC schossen Max Neumann, Marius Müller Julis Schmid und Tobi Kalischer einen glatten 4:1-Sieg heraus und bleiben so schärfster Verfolger von Tabellenführer Gladbach.
Die Herren vom Rissener SV rückten durch ihren 4:2-Erfolg in Hannover auf den vierten Platz vor. Tilmann Laatzen und Frederik Keulers brachten ihre Farben mit 2:0 in Front, ehe Hannover nach kurzer Aufholjagd zum 2:2 ausgleichen konnte. Gut, dass es aufgrund der weiteren Tore von Malte Pingel und Benjamin Laatzen am Ende doch noch zum 4:2-Sieg reichte.
Mit Punkteteilungen mussten sich die Regionalliga-Damenteams vom Polo Club (1:1 gegen Heimfeld) und THK Rissen (1:1 gegen Kiel) zufriedengeben. Während der Polo-Club Platz vier belegt, muss Rissen punkten, um weiterhin drittklassig zu bleiben.
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