Achtung Autofahrer: Hier radeln sie auch

Auch, wenn ein Anwohner sich beschwert hat: Bauhof-Mitarbeiter Axel Thoms (links) und Thomas Schwartau lassen sich ihre gute Laune beim Aufstellen des Verkehrsschildes nicht verderben.

Polizei ordnet Verkehrsschilder an – Anwohner meckern wegen Aussicht

Axel Thoms steht auf der Leiter. Sein Kollege Thomas Schwartau reicht ihm das Schild an. Es ist das dritte, das die Mitarbeiter vom Bauhof an diesem Morgen am Blankeneser Strandweg aufstellen. „Achtung, Radfahrer im Gegenverkehr“ heißt es.

Ein Anwohner auf Höhe Hausnummer 36 habe sich zwar schon beschwert, erzählen die Männer. Vermutlich, weil seine Sicht auf die Elbe getrübt werde, wenn er nun an Pfeiler und Verkehrsschild vorbeischauen müsse. Doch derartige Äußerungen sind Thoms und Schwartau gewöhnt. Und nehmen es gelassen.
Vor allem, weil Sicherheit vorgeht. Die Polizei hatte nach einer Begehung angeordnet, die Beschilderung an den schwer einsehbaren Stellen aufstellen zu lassen. Gerade Touristen wissen oft nicht, dass ihnen auf der schmalen Einbahnstraße Radfahrer entgegenkommen können. Dabei ist der Blankeneser Strandweg als Teil des Elberadwegs bei den Pedaltretern ganzjährig beliebt.
Um Unfälle zu vermeiden, werden die Autofahrer nun auf knapp einem Meter Höhe und 70 Zentimeter Breite daran erinnert: Hier teile ich mir die Straße mit entgegenkommenden Zweirädern.
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