SGA mit Licht und Schatten

Nele Ueding (l.) war in Bergedorf Altonas erfolgreichste Werferin. Die agile Rückraumspielerin erzielte gleich zehn von insgesamt 22 Toren. Foto: rp

Altonas Handballerinnen auf Abstiegsplatz –
glückt gegen Moorrege erster Saisonsieg?

Rainer Ponik, Hamburg-West
Nach mehreren Auftaktniederlagen haben die Hamburg-Liga-Handballerinnen der SG Altona auch ihr viertes Saisonspiel verloren. Bei der SG Bergedorf/Vier- und Marschlande unterlagen die Schützlinge von Stephan Schröder mit 22:26-Toren.
Bergedorf führte bereits nach drei Minuten mit 3:0 und warf gegen die durch eine Grippewelle geschwächten Gäste zur Halbzeitpause mit 12:7. Nach dem Seitenwechsel geriet die SGA zeitweise gar mit zehn Toren in Rückstand, bevor das Ergebnis in der Schlussphase doch noch etwas freundlicher gestaltet werden konnte.
„Leider fehlt unseren Leistungen nach wie vor die nötige Konstanz“, schüttelte Stephan Schröder nach der vierten Niederlage im vierten Spiel nachdenklich den Kopf. In der Tat wechselten sich im Altonaer Angriffsspiel überhastete, ideenlose Aktionen mit flüssigem Kombinationshandball ab. Auch die Abwehr offenbarte Schwächen. So fehlte in vielen Situationen gegen die körperlich stärkeren Bergedorferinnen die nötige Aggressivität, sodass der SG BVM das Torewerfen phasenweise recht leicht gemacht wurde.
Erst in der Schlussphase gelang es den Gästen, die Reihen besser zu schließen. Nachdem Bergedorfs Spielmacherin Sophia Nigbur von Laura Heinze kurz gedeckt wurde und die Angriffe ihrer Mannschaft nicht mehr lenken konnte, wurden die Torerfolge der Gastgeber seltener. Die Schlussviertelstunde, in der die SGA plötzlich ihr Leistungspotential abrufen und den Rück- stand durch einen 9:3-Run deutlich verkürzen konnte, sollte dem jungen Team Mut machen. Beste Altonaer Torschützin war Nele Ueding mit gleich zehn Treffern.
„Ich hoffe, dass bald möglichst viele Spielerinnen wieder fit sind, damit wir uns im Training besser auf die nächsten Spiele vorbereiten können“, möchte Stephan Schröder mit seinem Team nicht länger als nötig auf den Abstiegsrängen verweilen. Schon im nächsten Spiel am Sonntag (16 Uhr, Eckernförder Straße) gegen den Moorreger SV bietet sich die Chance, verlorenen Boden gutzumachen. Sollte das nicht gelingen, wird der Kampf um den Klassenerhalt sehr schwierig.
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