SG Altona: K.o. in letzter Minute!

Mit vollem Einsatz setzt sich Altonas Zugang Ann Christin Tacke am Bergedorfer Kreis durch und erzielt eines ihrer vier Tore. Am Ende musste sich die SGA aber knapp geschlagen geben. Foto: pr

Hamburg-Liga: Handballerinnen erleiden nach Aufwärtstrend
knappe Niederlage in Bergedorf

RAINER PONIK, HAMBURG-WEST

Nach der Punkteteilung im Heimspiel gegen den Tabellendritten TuS Esingen (24:24) wäre den Hamburg-Liga-Handballerinnen der SG Altona am Sonntag in Bergedorf fast der nächste Coup gelungen. Im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten war das abstiegsbedrohte Team von Trainer Stephan Schröder über die gesamte Spielzeit ein gleichwertiger Gegner und musste sich am Ende nur knapp mit 26:25 geschlagen geben.
Weil die SGA nach wie vor auf viele verletzte Spielerinnen verzichten musste, reiste die Mannschaft mit nur zehn Spielerinnen nach Bergedorf. „Nina Dings und Johanna Herbort haben sich trotz fiebriger Erkältung das Trikot übergestreift“, verdeutlichte Stefan Schröder die personelle Notlage. Trotzdem fanden die Gäste gut ins Spiel und konnten die Partie von Anfang an offen gestalten. Mitte der ersten Halbzeit führte die SGA gar mit 12:9, doch zur Halbzeit (13:13) war der knappe Vorsprung wieder dahin.
Als Bergedorf zehn Minuten vor Schluss nach drei Treffern in Folge auf 22:19 davonzog, drohte die Partie zu kippen, doch nach einer Auszeit holte Altona den Rückstand wieder auf. Erst nach einem ärgerlichen Ballverlust am gegnerischen Kreis fiel die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeberinnen, die einen Konter in letzter Minute mit dem 26:25 abschlossen.
„Schade! Wir hätten uns einen Punkt verdient gehabt!“, sagte Stephan Schröder nach dem Abpfiff. Trotz der Niederlage war der Trainer mit der Leistung seiner Schützlinge keineswegs unzufrieden: „Wir sind zwar noch nicht da, wo wir hinwollen, befinden uns aber auf einem guten Weg.“
Noch aber belegt die SG Altona weiter einen Abstiegsplatz. Um das zu ändern, braucht der letztjährige Oberligaabsteiger dringend Punkte. Die nächsten will die SGA möglichst schon am Sonntag, 19. Februar (16 Uhr, Eckernförder Straße) gegen die zweite Mannschaft des SC Alstertal-Langenhorn ergattern. „Man weiß zwar nie, wie viele Oberligaspielerinnen Scala zum Einsatz bringt, aber wir werden uns gut vorbereiten und alles geben, um möglichst doppelt zu punkten“, versprach Stephan Schröder einen heißen Kampf.
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