Schon wieder Abstiegskampf

Nach dem Ausfall von Lisa May und Nina Dings war Altonas Rückraum-As Christina Puchert im Angriff lange Zeit auf sich allein gestellt. (Foto: pr)

Handball: SG Altona-Damen müssen gegen Eilbek punkten

Rainer Ponik, Hamburg-West – Obwohl ein rundes Dutzend Spielerinnen die SG Altona nach dem Oberligaabstieg in der Sommerpause verlassen hatte, blickte Trainer Stephan Schröder zuversichtlich in die sportliche Zukunft. Doch der Optimismus war verfrüht.
Nach einer Serie schwerer Verletzungen müssen Altonas beste Handballerinnen vor dem Beginn der Rückrunde um den Klassenerhalt in Hamburgs stärkster Spielklasse bangen. Im Trainingsspiel gegen die eigene 2. Damen erwischte es Abwehrchefin Lisa May, die sich – ebenso wie später Außen Nadine von Piechowski – einen Kreuzbandriss zuzog.
Auch Altonas einzige Torfrau Vanessa Klaus, die vor Saisonbeginn von der HG HH-Barmbek an die Eckernförder Straße wechselte, fehlt nach einem Achillessehnenriss. Fünf weitere Langzeitausfälle sorgten dafür, dass das Team in ständig wechselnder Besetzung antreten musste. Kein Wunder also, dass die ersten sieben Hamburg-Liga-Partien allesamt verloren gingen.
Ausgerechnet eine Umwertung brachte dem Tabellenschlusslicht dann den ersten Saisonsieg ein. Weil die SG Halstenbek/Schenefeld bei ihrem vermeintlichen 29:26-Erfolg eine nicht spielberechtigte Spielerin eingesetzt hatte, wurde ein 2:0-Sieg für die SGA daraus. Eine Woche später glückte Altona prompt der erste Auswärtssieg. Weil die SGA-Damen auch im letzten Spiel des Jahres in Eimsbüttel (19:19) punkteten, trennen sie mittlerweile nur noch zwei Punkte von einem Nicht-Abstiegsplatz.
„Die Liga ist recht ausgeglichen. Es wird nicht einfach, die Klasse noch zu sichern“, weiß Coach Schröder. Mindestens fünf Siege müssen wohl noch her. Den Ersten davon will die SG Altona möglichst schon am Sonntag, 15. Januar (16 Uhr, Eckernförder Straße), im Heimspiel gegen die TH Eilbeck einfahren.
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