Punktgewinn im Abstiegskampf

Einsatz war Trumpf: Hier kann sich Altonas Lisa Schütz (l.) gegen Karina Delfs (SG Hamburg-Nord) durchsetzen. Foto: rp

Handball: SG Altona darf wieder auf
Klassenerhalt hoffen

Rainer Ponik, Hamburg-West

Als mehr als ein halbes Dutzend Spielerinnen die SG Altona nach dem Oberligaabstieg im Frühjahr verließ, stand Trainer Stephan Schröder vor der schwierigen Aufgabe, aus den verbliebenen Akteurinnen und einigen Neuzugängen ein neues Team zu formen, das sich in Hamburgs stärkster Spielklasse bewähren kann.
Langzeitverletzungen von Leistungsträgerinnen dezimierten den Kader in der ersten Saisonhälfte jedoch so stark, dass die SGA mit sieben Niederlagen in Serie in die Spielzeit 2016/17 starteten. Der freie Fall in die Landesliga schien vorprogrammiert, doch inzwischen ist es für die Konkurrenten längst nicht mehr so einfach gegen Altona zu punkten.
So kämpfte sich die Mannschaft zuletzt im Heimspiel gegen die SG Hamburg-Nord nach einem 2:7-Rückstand zurück und ging sogar mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer in der Sporthalle Eckernförder Straße eine spannende Partie, in der die Führung mehrfach wechselte. Torfrau Larissa Wieczorek trug mit drei gehaltenen Siebenmetern ihren Teil dazu bei, dass die SGA bis zum Schlusspfiff auf einen Punktgewinn hoffen konnte. Am Ende kam es zu einem wohl auch leis-tungsgerechten 21:21-Unentschieden. Mit jeweils vier Treffern waren diesmal Christina Puchert, Nina Dings und Ann-Christin Tacke die besten Torschützinnen der Gastgeber.
„In unserer Situation ist jeder Punkt Gold wert“, war Stephan Schröder mit der Punkteteilung, mit der sich die SGA zunächst einmal von einem Abstiegsplatz verabschiedete, keineswegs unzufrieden. Die alles entscheidenden Duelle stehen den Altonaerinnen allerdings noch bevor: Schon am kommenden Sonnabend (17.15 Uhr, Bick-bargen) will die SGA beim Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn Halstenbek/Schenefeld wieder Zählbares mitnehmen und sich so vor den Heimspielen gegen die Mitkonkurrenten aus Elmshorn und Eimsbüttel eine gute Ausgangsposition verschaffen.
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