Olympiasieger wieder zu Hause

Philipp Witte lernte beim GTHGC das Hockeyspielen. Foto:AS

Philip Witte spielt erneut beim GTHGC. Er ist gekommen, um zu bleiben

Jens Beeskow, Flottbek

Der OlympiasiegerPhilip Witte ist wieder zu seinem Heimatverein zurückgekehrt: dem Großflottbeker THGC. Und das nicht zum ersten Mal. Der heute 32-Jährige hat nie vergessen, wo er herkommt und wo der Grundstein für die gewonnenen Titel gelegt wurde. Neben Olympiasieger Philipp spielt auch Bruder Stefan wieder bei seinem Heimatverein, Schwester Isabel ebenfalls. Auch Vater und Mutter Witte sind im Club engagiert.
Philipp Witte hatte das Hockeyspielen bei dem Club im Hamburger Westen gelernt und spielte dort auch, bis er 23 Jahre alt war. Damals hatte er sich auch schon in der Kader der A-Nationalmannschaft gespielt. Als Flottbeker gewann er etwa 2007 die renommierte Champions Trophy. Als er jedoch im Jahr 2006 denkbar knapp als letzter Spieler aus dem WM-Kader gestrichen wurde, geriet Witte ins Grübeln. Als der GTHGC dann ein Jahr später auch in die Zweite Liga abgestiegen war, war der Entschluss gefallen. „Ich wollte dem damals neuen Bundestrainer Markus Weise keinen Grund geben, mich vielleicht nicht zu nominieren, weil ich nicht erstklassig spiele“, erklärte Witte seine Entscheidung, 2007 erstmals zum Topclub UHC Hamburg zu wechseln. Tatsächlich holte Witte mit dem deutschen Team in Peking ein Jahr später die Olympische Goldmedaille.
Nach vier Jahrenbeim UHC kehrte Witte wieder nach Groß -flottbek zurück. „Ich war damals sehr verletzungsanfällig. Dazu wollte ich mein Studium vorantreiben und hatte ein gutes Jobangebot in der Tasche“, erklärt er. Drei Jahre ließ Witte es beim GTHGC deutlich ruhiger angehen. Als dann 2014 überraschend erneut der UHC anklopfte, entschied er sich, es noch einmal auf höchstem Niveau zu versuchen. „Ich hatte Lust und wollte es mit beweisen, dass ich das noch kann.“ Und das konnte er zwei weitere Jahre.
Vor dieser Saison nun die endgültige Rückkehr „nach Hause“. Witte ist kürzlich Vater geworden, schreibt zudem an seiner Doktorarbeit. „Jetzt bleibe ich definitiv hier, bis ich ganz aufhöre“, lautet das Versprechen. „Der Club ist sehr familiär, hier habe ich einen großen Teil meiner Jugend und jungen Erwachsenenzeit verbracht.“ Die Familie wird es freuen, denn die ist jetzt endgültig wieder im GTHGC vereint.
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