Klassenerhalt mit neuem Coach?

Hadi Kamandi freut sich über sein lernwilliges Team. Foto: pr

Altonaer Volleyballerinnen sind Zweiter, müssen aber weiter um Verbleib
in der Verbandsliga kämpfen

Rainer Ponik, Hamburg-West
Mit einem neuen Trainer und neuem Schwung sind die Verbandsliga-Volleyballerinnen des Altonaer TSV in die neue Spielzeit gestartet. Für Trainer Phong Lam, der mit den ATSV-Frauen vor drei Jahren den Aufstieg in Hamburgs höchste Spielklasse geschafft hatte, hat jetzt Verbandscoach Hadi Kamandi die Verantwortung an der Seitenlinie übernommen.„Ich finde es sehr angenehm, dass die Mannschaft Neuerungen offen gegenübersteht und sehr lernwillig ist“, sagt Hadi Kamandi. Nach gelungenem Saisonstart belegt sein Team zurzeit den zweiten Platz.
„Das liegt zwar auch daran, dass wir schon mehr Spiele als die Konkurrenz ausgetragen haben, doch unter dem Strich stehen wir bis jetzt ganz gut da“, bilanziert der ATSV-Coch.
Trotzdem muss der ATSV fleißig weiter punkten: Aufgrund einer Ligaverkleinerung muss die Hälfte aller Verbandsligisten am Saisonende in die Landesliga absteigen. „Ein siebter Platz wie im letzten Spieljahr wird uns diesmal nicht zum Klassenerhalt reichen“, weiß Mannschaftsführerin Lena Morschheuser.
In der ersten Partie des vergangenen Doppelspieltags konnte der ATSV gegen den VfL Geest-hacht einen Satzrückstand
zunächst noch ausgleichen, doch dann kam es aufgrund vieler eigener Fehler zu einer „unnötigen Viersatz-Niederlage“, so Kamandi.
Im zweiten Duell gewann die Mannschaft die ersten beiden Sätze gegen Aufsteiger VC Allermöhe mit 25:17 und 25:20, ehe das Team aus dem Hamburger Osten zum Satzgewinn kam. Den vierten Durchgang schließlich gewann der ATSV.
Mit nunmehr 16 Punkten haben die Altonaerinnen zurzeit fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, doch der könnte schon am Sonnabend (ab 14.30 Uhr) auf nur noch zwei Zähler zusammenschmelzen. Dann trifft der ATSV in eigener Halle an der Thadenstraße 147 nicht nur auf Tabellenführer HT Barmbek-Uhlenhorst, sondern auch auf Verfolger Grün-Weiß Eimsbüttel. „Wir werden im Training an einer stabileren Abwehr und Annahme arbeiten“, will Hadi Kamandi GWE auf Distanz halten.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.