Kicken für den guten Zweck

Bei dem Benefizspiel am 7. Mai treten Komet-Legenden um Sven Wiechmann (3.v.l.) wie Bernd Bressem (Mitte) gegen eine Asklepios-Auswahl um Professor Jens Meyer (2.v.r.) auf – außerdem auf dem Bild (v.l.): Vereinsvorsitzender Christoph Albrecht, Leiter der Fußballabteilung Volker Tausend, Anna Umanscaia von der NCL-Stiftung sowie Marcus Priewe von Asklepios (r.). Foto: vel

Benefizspiel zum 110-jährigen Jubiläum von Komet mit
ex-HSV-Spielern Bernd Bressem und Bastian Reinhardt

Julia Vellguth, Blankenese

Am Sonntag, 7. Mai, findet auf dem Sportplatz Dockenhuden ein besonderes Fußballspiel statt: Anlässlich des 110-jährigen Bestehens des FTSV Komet Blankenese spielen die Komet-Legenden – die Aufstiegshelden in Hamburgs oberste Spielklasse – gegen eine Asklepios-Auswahl um Professor Jens Meyer. Das Spiel wird zugunsten der gemeinnützigen NCL-Stiftung ausgetragen. Sie erforscht Demenz bei Kindern.
Gegründet wurde Komet Blankenese am 7. Mai 1907 als reiner Fußballverein. Heute hat der Verein 2.300 Mitglieder, davon 700 in der Fußballabteilung. Bei dem Benefizspiel wird das Komet-Team von Coach Sven Wiechmann angeführt, mit von der Partie sind außerdem die Ex-HSV-Spieler Bastian Reinhardt und Bernd Bressem.
Bernd Bressem spielte bis zur A-Jugend bei Komet Blankenese, bevor er 1985 zum HSV in die Bundesliga wechselte. „Ich hatte bei Komet damals meine schönste Zeit“, sagt der 51-Jährige. „Aber ich musste den Schritt in den Profibereich gehen.“ Komet sei jedoch immer sein Heimatverein geblieben, weshalb er später für ein paar Jahre zurückgekommen sei. Gegen Bressem und die Komet-Legenden tritt die Betriebsmannschaft von Asklepios an, die seit zweieinhalb Jahren in der Betriebsliga spielt. „Sport verbindet, und wir freuen uns, für einen guten Zweck anzutreten“, so Jens Meyer.
Die Organisatoren hoffen auf einige hundert Zuschauer, zumal hier um 13 Uhr bereits ein Ligaspiel gegen den SC Pinneberg ausgetragen wird. Anstoß für das Benefizspiel ist um 15 Uhr, zuvor und in der Halbzeitpause tritt die Zumba-Gruppe von Komet auf. Auch die Cheerleader begleiten das Spiel. Gespielt wird zweimal 35 Minuten, als Schiedsrichter ist der Erste Vorsitzende von Komet, Christoph Albrecht auf dem Platz.
Der Eintritt ist frei, jedoch sind Spenden für die NCL-Stiftung erwünscht. Diese setzt sich für die nationale und internationale Forschungsförderung ein, um den von der so genannten Kinderdemenz NCL (Neuronale Ceroid Lipofuszinose) betroffenen Kindern eine Aussicht auf bislang fehlende Therapie- und Heilungsansätze zu geben. Mit dem Erlös des Spiels soll das diesjährige internationale Doktorandentreffen der Stiftung gefördert werden.
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