Hockey: THK Rissen zeigt Nervenstärke

Philip Weber präsentierte sich in den ers-ten beiden Bundesligaspielen unter dem Hallendach in Topform und hat bereits sechs Treffer auf seinem Konto. Foto: rp

Zweitliga-Herren punkten in den Schlussminuten und schaffen so noch ein Unentschieden und einen Sieg

Rainer Ponik, Hamburg-West
Nach einer langen anstrengenden Feldhockey-Vorrunde, die Zweitligist THK Rissen auf einem guten fünften Platz abgeschlossen hat, sind die Grün-Weißen seit zwei Wochen wieder unter dem Hallendach im Einsatz. Das Team von Trainer Kai Britze hat sich diesmal keine großen Ziele gesetzt. „Es ist klar, dass wir die Klasse halten wollen, aber alles Andere warten wir mal ab“, sagt Teammanager Sven Hanfft.
Der THK ist mit einem nahezu unveränderten Spielerkader in die Saison gestartet. Neben dem lange verletzten Angreifer Robert Dallmann ist diesmal auch Johann Hauser dabei, der vom Harvestehuder THC an den Marschweg gewechselt hat. Sven Hanfft: „Johann ist ein überragendes Torwart-Talent.“
Schon im Auftaktspiel gegen den GTHGC bot nicht nur Hauser eine gute Leistung. Der THK holte sieben Strafecken heraus, lag aber bis vier Minuten vor Schluss mit 3:4 zurück, ehe den Rissenern in der Schlussphase nicht nur der Ausgleich, sondern Malte Pingel vor 220 begeisterten Zuschauern auch noch der Siegtreffer gelang.
Nach mehreren Ausfällen reiste der THK am Wochenende mit einem Mini-Aufgebot zum ersten Auswärtsspiel nach Hannover. Wieder geriet der THK kurz vor dem Ende mit 4:6 in Rückstand. Angeführt vom überragenden Philip Weber, der vier Tore erzielte und damit in zwei Spielen bereits sechs Mal getroffen hat, schafften es die Gäste erneut, das Blatt zu wenden. Nach Webers Anschlusstreffer war es Benjamin Laatzen, dem kurz vor Matchende der 6:6-Ausgleich glückte.
Am kommenden Wochenende muss der THK gleich zweimal auswärts antreten. „Wenn wir aus den Spielen in Rahlstedt und bei Tabellenführer TTK Sachsenwald mindestens drei Punkte mitnehmen, können wir zufrieden sein“, weiß Sven Hanfft um die große Ausgeglichenheit der sechs Ligateams.
Im letzten Match des Jahres spielen die Rissener am Freitag, 22. Dezember (20.30 Uhr, Marschweg) zu Hause gegen den DTV Hannover: „Es wäre natürlich klasse, wenn die Halle dann voll ist und wir uns mit einem Sieg in die Weihnachtspause verabschieden könnten“, lädt Sven Hanfft alle Rissener Hockeyfans zum Anfeuern ein.
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