GTHGC gewinnt Abstiegsduell

Großflottbeks Nachwuchsass Johanna Huse (r.) sammelte bei ihrem ersten Bundesligaeinsatz gegen Mannheim wichtige Spielerfahrungen. Foto: rp

Hockey-Bundesliga: Großflottbekerinnen siegen mit 3:2 gegen Rüsselsheim

Rainer Ponik, Hamburg-West

Die Hockeydamen vom Großflottbeker THGC kämpfen in der 1. Feldhockey-Bundesliga um den Klassenerhalt – und starteten am Wochenende mit einem Doppelspieltag in die zweite Saisonhälfte. Mit Maxi Marquardt, Laura Hahnefeldt, Sophie Fischer (alle verletzt), Julia Brüning (U21-Lehrgang) und Franzi Schwab „fehlen uns heute leider fünf wichtige Stammspielerinnen“, so Trainer Michael Behrmann vor dem Spiel gegen Tabellenführer Mannheimer HC.
Trotz allem gab der GTHGC dem Spitzenreiter in der ersten Halbzeit mächtig Kontra. Als der MHC nach 23 Minuten trotzdem in Führung ging, ließ die Antwort der Gastgeberinnen nicht lange auf sich warten. Nach einer Strafecke traf Kaja Hansen zum 1:1-Ausgleich.
Erst nach dem Wiederanpfiff fand Mannheim in die Erfolgsspur zurück. So schossen die Gäste binnen vier Minuten einen 4:1-Vorsprung heraus. Michael Behrmann bot allen Spielerinnen Einsatzzeiten und freute sich, dass Karlotta Düring den Rück-stand noch auf 2:7 verkürzen konnte.
Nur einen Tag später ging es für den GTHGC im Sonntagsspiel gegen den Rüsselsheimer RK darum, den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf auf Distanz zu halten. Nach Erkrankung stand Silja Paul erstmals seit langer Zeit wieder im Tor der Flottbekerinnen, die druckvoll begannen und sich gute Chancen herausspielten. Das erste Tor erzielten jedoch die Gäste. Lisa Steyrer glich jedoch per Siebenmeter aus und brachte die Gastgeberinnen kurz vor dem Seitenwechsel gar mit 2:1 in Führung.
Dennoch gab sich der RKK noch lange nicht geschlagen und glich zum 2:2 aus. Beide Mannschaften hatten weitere Torgelegenheiten, doch nur Großflottbek traf noch einmal. Isabel Witte erzielte den Siegtreffer zum 3:2. Silja Paul verhinderte im Anschluss durch ein paar gute Paraden den möglichen Ausgleich. „Mit nunmehr neun Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz können wir die nächsten Spiele etwas gelassener angehen – gewinnen wollen wir sie trotzdem“, bilanzierte Michael Behrmann.
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