Wie entsteht das Wochenblatt?

Aha, so kommen also die Artikel in die Zeitung! Gespannt schauen die Schüler gemeinsam mit Nils Fellenberg und Deutschlehrerin Julia Eisele (r.) zu, wie eine Seite am Computer entsteht. (Foto: cm)

Acht „Alltagshelden“ der Bugenhagenschule im Hessepark besuchten die Redaktion des Elbe Wochenblattes

Harburg - Sie wagten den „Sprung über die Elbe“ aus reinem Wissensdurst: Die acht „Alltagshelden“ der Bugenhagenschule in Blankenese wollten einmal sehen, wie das Elbvororte Wochenblatt entsteht und „ihre“ Redakteurin kennenlernen. Gemeinsam mit Deutschlehrerin Julia Eisele und Sozialpädagogen Nils Fellenberg erkundete die Projektgruppe aus vier Klassen einen Vormittag lang die Zentralredaktion aller Elbe Wochenblätter in Harburg.
Kaum waren die Kinder im Büro von Elbvororte-Redakteurin Karin Istel eingetroffen, prasselten die Frage nur so: Habt ihr die Zeitung hier gemacht? Wie sucht ihr Themen? Wieviele Zeitungen macht ihr hier? Wer macht die Fotos? Warum ist das Wochenblatt kostenlos? Da half nur eins: Das aktuelle Wochenblatt wurde herausgeholt und angeschaut, während die Fragen nach und anch beantwortet wurden.
Natalie fand es merkwürdig, dass es überhaupt Zeitungen gibt. „Warum ist eine Zeitung wichtig? Dafür hat man doch Fernsehen und Computer!“, so
die Zwölfjährige. „Oder Handys“, ergänzte Leon. Der 15-Jährige ist der einzige Junge bei den „Alltagshelden“ – und fühlt sich „nur manchmal wohl unter lauter Mädchen“, wie er zugibt.

„Ich will später auch Wochenblätter austragen.“

Dass über Menschen, die in einem bestimmten Stadtteil leben und etwas Außergewöhnliches tun, berichtet wird, fand Michelle gut. „Ich hab schon mal jemanden erkannt.“ Sie hat einen ganz besonderen Bezug zum Wochenblatt: „Meine Mutter trägt es aus. Das will ich später auch machen. Aber das dauert noch“, sagte sie.
Besonders begeistert waren die Kinder vom Elbe Wochenblatt-Magazin „Altona live“. „Es hat so eine schöne, glatte Oberfläche“, sagte Emely während sie sanft über das Hochglanzheft streicht. Währenddessen blättert Farina schon einmal das Heft durch.
Nach einem Rundgang durch die Redaktion ging es zum Büro des Chefredakteurs Olaf Zimmermann. Nach der Begrüßung fanden Antonia und er schnell ein gemeinsames Lieblingsthema: Fußball.
Doch dann hieß es: schnell wieder in die Schule fahren. „Sonst kommen wir alle nämlich zum Mittagessen zu spät“, mahnte Nils Fellenberg zur Eile.
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