Wenn Mama etwas Schlaf braucht

Das Baby schläft selig. Damit sich die gestresste Mutter auch einmal ein Nickerchen gönnen kann, betreuen Ehrenamtliche von wellcome das Baby. (Foto: panthermedia)

Projekt Wellcome hilft gestressten Eltern – neuer Standort in Blankenese eröffnet

Blankenese – Das Baby ist da, die Freude ist riesig – und das Familienleben gerät völlig aus der Bahn. Dann unterstützen die Frauen von „wellcome“ die Familie. Am Freitag, 4. März, wird in Blankenese ein neuer Standort eröffnet. Von dort aus werden Ehrenamtliche Familien vor Ort in Blankenese und Iserbrook unterstützen.
„Wir geben allen Familien praktische Hilfe nach der Geburt eines Kindes“, sagt Koordinatorin Hilke Holz. „Die wellcome-Teams unterstützen Familien mit Babys einige Wochen oder Monate während des ersten Lebensjahres beim Übergang von der Geburt in den Alltag zuhause.“
Die Situation für frisch gebackene Mütter ist meist nicht einfach. Die Frau steht oft allein da. Die Großeltern wohnen oft weit entfernt, und der Mann kommt erst abends oder am Wochenende nach Hause. Die nötige Erholung für Mutter und Säugling gibt es nicht.

Die Ehrenamtlichen sind keine Haushaltshilfen

Dann sind die ehrenamtlichen Helfer von „wellcome“ gefragt. Sie kommen jeweils zwei bis drei Monate für bis zu sechs Stunden wöchentlich in „ihre“ Familie. Dann helfen sie dort, wo sie gebraucht werden, spielen beispielsweise mit dem Kind, damit die Mutter einfach einmal Zeit für sich hat.
Deshalb schreibt sich „wellcome“ auch mit zwei L, zusammengesetzt aus den englischen Wörtern „welcome“ für Willkommen und „wellness“ für Wohlfühlen.
Zuvor wird in Abstimmung mit der Koordinatorin besprochen, wie individuell geholfen werden soll. Die Ehrenamtliche ist keine Haushaltshilfe und kein Ersatz für andere Fachkräfte, wie beispielsweise eine Hebamme.
Für die Vermittlung zahlen Eltern einmalig zehn Euro, für jeden Einsatz bis zu fünf Euro pro Stunde. Ermäßigungen sind möglich.
Der wellcome-Stützpunkt ist ein Projekt der katholischen Familienbildungsstätte und bei der katholischen Pfarrei Maria Grün angesiedelt. Um das Angebot in Anspruch zu nehmen, muss man aber nicht katholisch sein. Jede Familie mit Baby kann das Angebot nutzen.
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