Vorbildlich! Hier lernen Kinder zu kicken

Preisverleihung im Hamburger Rathaus: HSV-Idol Uwe Seeler inmitten junger Spieler sowie Be- treuern und Vereinsvertretern des Rissener SV. (Foto: hfv)

Uwe-Seeler-Preis 2015 für den Rissener Sportverein

Markus Tischler, Rissen - Große Ehre für den Rissener Sportverein (RSV): Die Fußballabteilung wurde im Hamburger Rathaus mit dem Uwe-Seeler-Preis 2015 für ihre herausragende Arbeit im Breiten- und Leistungssport geehrt. Dafür erhält der Verein 5.000 Euro. Ausgezeichnet wurde der Rissener SV für seine Jugendarbeit in den vergangenen fünf Jahren. Die andere Hälfte des Preieses erhielt der FC Quickborn.
„Wir sind sehr glücklich“, freute sich der Erste Vorsitzende Claus Grötzschel über die Summe angesichts des derzeitigen Baus zwei Kunstrasenplätze und eines Funktionsgebäudes. Zudem will man in den kommenden Wochen bis zu 40 Flüchtlinge in die zahlreichen Jugendmannschaften aufnehmen: „Da ist uns das Geld natürlich sehr willkommen, denn Trikots und Schuhe kosten ja auch etwas.“

HSV-Idol Uwe Seeler übergab den Preis persönlich

In den vergangenen fünf Jahren hat es der Verein – obwohl am Iserbarg auf einem Grandplatzes gespielt wird – geschafft, seine Zahl von Nachwuchsmannschaften von 16 auf 25 zu erhöhen. Darunter befinden sich sieben Mädchenteams. Gekickt wird auch auf der Grünfläche am Marschweg. Noch, denn im kommenden Jahr werden hier zwei Kunstrasenplätze entstehen.
Kurios: Die Rissener haben sich selbst gar nicht für die mittlerweile 29. Preisverleihung beworben. Der Vorschlag an das Komitee im Sportamt sei vielmehr vom Hamburger Fußball-Verband ausgegangen, sagte Grötzschel.
Den Preis übergab Hamburgs Fußball-Idol Uwe Seeler persönlich an die Vertreter des RSV und des FC Quickborns, der ebenfalls ausgezeichnet wurde. „Es ist mir eine überaus große Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung und Bereitschaft die Vereine Ihre Nachwuchsarbeit vorantreiben“, sagte der frühere HSV-Spieler in seiner kurzen Rede und gab den vielen Mädchen und Jungen unter den Gästen noch mit auf den Weg: „Im Fußball gilt immer: gewinnen wollen, verlieren können und hart, aber fair spielen.“
Für Grötzschel war das Zusammentreffen mit Seeler übrigens nicht das erste. „Ich habe ihn vor 30 Jahren kennengelernt. Das war während eines Urlaubs auf den Bahamas. Er hat auf einem Nebenplatz Tennis gespielt“, erzählt Grötzschel und erinnert sich noch immer an das gute Vorhandspiel des Fußballers.
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