Umzug auf Raten

Freut sich auf den Umzug: Schulleiterin Karin Baumm. (Foto: cvs)

Stadtteilschule Flottbek bekommt neues Zuhause – so nach und nach

Ch. v. Savigny, Osdorf – Es wird langsam ernst für die Stadtteilschule (STS) Flottbek: Zum Jahresende soll die gesamte Belegschaft ihre Sachen packen und in die neuen Gebäude am Ohlenkamp umziehen. Schon seit langem ist dieser Umzug geplant. Jetzt endlich, nachdem feststeht, dass die staatliche Handelsschule H6 ebenfalls einen neuen Standort bekommt, darf sich die ehemalige Grund-, Haupt- und Realschule auf große, moderne Räume freuen. „Für uns ist es ein echter Befreiungsschlag“, sagt STS-Leiterin Baumm.
Verantwortlich für die Schulverlagerung ist die Schulbau Hamburg, die die mehr als 400 staatlichen Schulen in der Hansestadt bewirtschaftet. Bisher wurden am Ohlenkamp 15a drei neue Gebäude mit insgesamt 16 Klassenräumen sowie eine Aufwärmküche errichtet. Zwei weitere Bauten mit zwölf Klassenzimmern, Werkstätten und einer Mensa feierten Anfang September ihr Richtfest. Der neue Standort soll ausreichend Platz für die 20 Klassen der STS mit ihren rund 500 Schülern bieten. Die Schulbau Hamburg stellt für die Um- und Neubaumaßnahmen insgesamt 6,7 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Stadtteilschule Flottbek platzt aus allen Nähten


Hintergrund für den Umzug ist die eklantante Raumnot, unter der die STS Flottbek seit der Zusammenlegung mit der Grundschule Goosacker im Jahr 2010 leidet. „Eigentlich sollte der Unterricht in den Klassenstufen 5 bis 10 vierzügig stattfinden, aber dafür hat der Platz einfach nicht ausgereicht“, so Baumm. Am neuen Standort kann dieses Konzept endlich umgesetzt werden. Zudem darf die Schule ihren neuen Namen dann endlich mit Stolz präsentieren. Bereits im letzten Herbst war die Umbenennung von STS Goosacker in STS Flottbek erfolgt. „Für eine Schule ist der Stadtteil die richtige Bezeichnung“, sagt Baumm.
Für die teilgebundene Ganztagsschule ist es ein Umzug auf Raten: Ein Teil der Mittelstufe befindet sich bereits am Ohlenkamp, der Rest folgt jetzt zum Jahresende.
Nach dem kompletten Auszug der H6 – voraussichtlich im Sommer 2017 – sollen die die noch fehlenden Klassenzimmer den Bedürfnissen der Stadtteilschule gemäß umgebaut werden.
Eigentlich sollte der Umzug schon in diesem Sommer erfolgen. „Zu den zeitlichen Verschiebungen gegenüber einer Ursprungsplanung kam es aus unterschiedlichen Ursachen in der Planungs- und Vergabephase 2014“, sagt Anja Fischer, Sprecherin der Finanzbehörde. Die entstandenen Verzögerungen habe man jedoch organisatorisch auffangen können.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.