Überlebenskampf im Ghetto Wilna

Darf man an einem Ort des Massenmordes Theater spielen? Oberstufenschüler vom Gymnasium Hochrad zeigen das ergreifende Theaterstück „Ghetto“ jetzt in der Schulaula. Foto: pr

Oberstufenprofil „Kunst im Kontext“ zeigt Schauspiel von Joshua Sobol
in der Aula am Gymnasium Hochrad

Das Theaterstück „Ghetto“ des israelischen Dramatikers Joshua Sobol handelt vom Überlebenskampf der Juden im Ghetto von Wilna 1942. Das Oberstufenprofil „Kunst im Kontext“ vom Gymnasium Hochrad zeigt das Schauspiel jetzt in der Aula der Schule, Hochrad 2.
Zum Stück: Darf man an einem Ort des Massenmordes Theater spielen? Im jüdischen Ghetto Wilna gibt es Widerstand gegen ein Theater, das der Chef der Ghettopolizei Gens genehmigen lässt. Er kooperiert mit dem SS-Offizier Kittel, um möglichst viele Juden vor dem Tod zu bewahren. So gründet Gens neben einer Schneiderwerkstatt für Wehrmachtsuniformen auch ein Theater, das den Menschen wieder Hoffnung und den Schauspielern und Musikern eine lebensnotwendige Arbeit gibt.
Im Ghetto treffen die unterschiedlichsten Interessen aufeinander: Der Saxofon spielende SS-Mann Kittel kann seine Liebe zum Jazz im jüdischen Theater ausleben. Schmuggler und der Schneider Weisskopf versuchen aus der Not ihren Profit zu ziehen, während andere eine Widerstandsgruppe gegen die deutschen Besatzer gründen, da sie „nicht wie Lämmer zur Schlachtbank“ geführt werden wollen. Und dann sind da noch die Schauspieler, die im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben spielen.
Die Nachwuchsschauspieler zeigen das ergreifende Stück unter der Leitung von Jakob Hörtreiter mit Original-Liedern aus dem Ghetto. Termine: Dienstag, 27., Mittwoch, 28. Januar, Montag, 2. und Dienstag, 3. Februar, jeweils um 19.30 Uhr.
Erwachsene zahlen drei Euro, Schüler einen Euro Eintritt.
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