Über das Scheitern der arabischen Revolution

Nach der Vorstellung hängt Puppenspielerin und Aktivistin Soha Saad die Marionetten sorgfältig an die Haken, damit sich die Fäden nicht verheddern. (Foto: pr)

Buchvorstellung von Julia Gerlach und Marionettentheater mit zwei ägyptischen Aktivistinnen

Othmarschen - 28. Januar 2011: Ägyptische Aktivisten riefen zum „Freitag des Zorns“ auf und protestierten gegen Hosni Mubarak. Der ließ Internet und Handynetze abschalten. Der Protest ging weiter. Die Polizei zog sich zurück, das Militär übernahm die Macht. Zwei Wochenspäter war Mubarak nach 30 Regierungsjahren abgesetzt. Mit den Gründen, warum die arabische Rebellion mit ihrer Hoffnung auf Demokratie in der arabischen Welt gescheitert ist, setzt sich Julia Gerlach in ihrem neuen Buch auseinander. Sie stellt es am Donnerstag, 28. Januar, im Gemeindehaus der Christuskirche vor, auf den Tag genau fünf Jahre nach dem Beginn des Ägyptischen Frühlings. Anschließend werden zwei ägyptische Aktivistinnen ihr politisches Puppentheater zeigen.
Die Schriftstellerin Julia Gerlach hat für ihr Buch Aktivisten der Revolution, Islamisten, Politiker und ganz „normale“ Menschen in der Region über Jahre hinweg begleitet.
Im Anschluss an die Buchvorstellung werden die beiden Aktivistinnen und Puppenspielerinnen Rania Schahin und Soha Saad mit ihrem Marionettentheater auftreten. Rania Schahin ist die Gründerin des „La Pergola“-Puppentheaters. Die beiden Frauen ziehen mit ihren lustig-lehrreichen Stücken durch Kairo, um ihrem Publikum Menschenrechte und politisches Bewusstsein spielerisch näher zu bringen. Kindern wird beispielsweise gezeigt, dass auch sie Rechte haben.
Die Marionetten-Vorführung wird auf Arabisch sein und anschließend ins Deutsche übersetzt. Der Eintritt ist frei.

Buchvorstellung
Julia Gerlach,
Marionettentheater
Rania Shahin und Soha Saad
Do, 28. Januar, 19.30 Uhr
Gemeindehaus Christuskirche
Roosensweg 28
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