Tschüss, Herr General!

Ein letztes Winken, dann ist er weg. Zwei-Sterne-General Achim Lidsba wurde nach fünf Jahren als Kommandeur der Führungsakademie ohne Angabe von Gründen in den Ruhestand versetzt. (Foto: bundeswehr)

Achim Lidsba, Kommandeur der Führungsakademie, wurde überraschend
in den Ruhestand versetzt – sein Nachfolger ist Carsten Stawitzki

Nienstedten - Fünf Jahre lang war Achim Lidsba Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr. Jetzt wurde er in den Ruhestand geschickt. Sein Nachfolger auf dem Posten ist Flotillenadmiral Carsten Stawitzki.
Das Verteidigungsministerium nannte offiziell keine Gründe, warum der 61-Jährige in den Ruhestand versetzt wurde. „Bitte, haben sie dafür Verständnis, dass wir zu internen Personalmaßnahmen aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Aussagen treffen“, so ein Sprecher des Ministeriums.
Jetzt brodelt die Gerüchteküche. Hinter vorgehaltener Hand wird geraunt, Lidsba hätte sich zu selten auf Partys und bei gesellschaftlichen Anlässen blicken lassen. Das habe angeblich seiner Chefin, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, nicht gefallen. Die gesellschaftliche Bedeutung der Akademie soll dadurch gelitten haben.
Nachfolger von General Lidsba ist Carsten Stawitzki. Zuletzt war er in der Marineschule Mürwick für die Ausbildung angehender Marineoffiziere zuständig. Von 2006 bis 2013 arbeitete er in verschiedenen Bereichen des Bundesministeriums der Verteidigung, unter anderem auch als Adjutant der Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Thomas de Maizière.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.