Streit um Markt beigelegt

So wird der Blankeneser Marktplatz nie aussehen. Die umstrittene gelbe Klinkerpflasterung ist vom Tisch. (Foto: Grafik: arbos Freiraumplanung)

Altonaer Bezirkspolitiker stimmen den neuen Plänen für die Gestaltung des Blankeneser Marktplatzes zu

Karin Istel, Blankenese – Monatelang wurde über die Umbauarbeiten des Blankeneser Marktplatzes gestritten. Es lief sogar ein Bürgerbegehren, das die „Interessengemeinschaft Blankeneser Marktplatz“ gegen die Pläne des „Arbeitskreises Blankenese“ angestrengt hatte. Doch die Grabenkämpfe sind jetzt Schnee von gestern. Beide Initiativen haben über eine gemeinsame Vereinbarung verhandelt, der auch die Altonaer Bezirkspolitiker zustimmten. Das Bürgerbegehren wurde zurückgezogen. Die Vereinbarung ist nun Grundlage weiterer Umbaumaßnahmen


Um was geht es?
Damit der Marktplatz Blankenese attraktiver wird, soll er samt Umfeld schrittweise umgestaltet werden. Jetzt laufen bereits die Bauarbeiten östlich  der Blankeneser Bahnhofstraße zwischen Osterleystraße und Propst-Paulsen-Straße sowie der Umbau des „Platzes am Martini-Block“. Anschließend wird der Marktplatz umgestaltet.
Was war am Markt vorgesehen?
Beispielsweise ein barrierefreier abgeschrägter Zugang vom Marktplatz zum Kirchenvorplatz. Dazu sollte der Erdhügel zum Mühlenberger Weg abgetragen werden. Ebenso Büsche am Markt und an der Bahnnhofstraße. Als Pflasterung sollte gelber Klinker dienen.


Was sieht die Vereinbarungvor?
Es wird mindestens eine Alternative zum gelben Klinkerbelag des Marktplatzes gesucht. In der Mitte des Marktplatzes soll es einen kleinen Brunnen geben. Dieser darf jedoch den Marktbetrieb nicht behindern. Im Gespräch ist ein Fontänenfeld. Das Markthäuschen bleibt am gleichen Standort. Die Zu- und Abfahrt vom Mühlenberger Weg zum Markt wird verbreitert und flacher neu gebaut.
Die Fahrbahn des Mühlenberger Weges wird asphaltiert und nicht mit dem gleichen Belag wie der Marktplatz gepflastert. Einzige Ausnahme: der Abschnitt in der Breite des Kirchenvorplatzes.
Die beiden langgezogenen Grünflächen an der Bahnhofstraße und am Mühlenberger Weg bleiben erhalten und werden neu bepflanzt.
In der Probst-Paulsen -Straße darf weiterhin längs geparkt werden. Damit fallen sieben Parkplätze zum ehemals vorgesehenen schrägen Parken weg.
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