Straßenfest mit Flüchtlingen

Gesten des Willkommens: In der Unterkunft Rugenbarg gibt es am Sonntag ein Straßenfest. Besucher können mit Bewohnern ins Gespräch kommen. (Foto: pr)

Bewohner, Mitarbeiter und Helfer laden in die Unterkunft am Rugenbarg ein

Sören Reilo, Osdorf – Wie wohnt es sich in der Zentralen Erstaufnahme (ZEA) im Rugenbarg 103? Wer wohnt dort, wo kommen die Menschen her? Antworten auf diese Fragen bekommen Besucher bei einem Straßenfest in der Unterkunft. Am Sonntag, 5. Juni, laden Bewohner, Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer von 12 bis 18 Uhr zum Vorbeikommen ein. Das Fest steigt in der Straße Brandstücken direkt vor der Unterkunft.
Es soll ein „Fest für Flüchtlinge, Mitarbeiter und Helfer sein, aber auch für Anwohner und Menschen, die sich für die Unterkunft interessieren“, sagt Einrichtungsleiter Sven Kessler. „Uns ist es wichtig, dass sich die Besucher durch die Veranstaltung ein besseres Bild von der Erstaufnahme und ihren Bewohnern machen können – der Austausch gehört dabei selbst- verständlich dazu.“
Um Besuchern einen Einblick in die Unterkunft zu ermöglichen, ohne dabei die Privat-sphäre der Bewohner zu verletzen, wird auf dem Festgelände ein beispielhafter begehbarer Wohnbereich aufgebaut. An Infoständen präsentieren Asylsuchende ihre Herkunftsländer. Auch kulinarisch wird es international mit typischen Gerichten verschiedener Nationen. Für Kinder stehen eine Hüpfburg und ein Spieleparcours bereit.
Auch die mobile Zahnarztpraxis des DRK, das Jugendrotkreuz, der Sanitäts- und Rettungsdienst, die Motorrad- und Rettungshundestaffel sowie die Wasserwacht des DRK-Kreisverbandes Hamburg Altona und Mitte stellen sich vor.

Die Unterkunft
Der DRK-Kreisverband Altona/Mitte betreibt seit Ende September 2015 die Zentrale Erstaufnahme (ZEA) Rugenbarg im Stadtteil Osdorf. Auf dem Gelände des ehemaligen Max Bahr-Baumarkts finden rund 1.000 Flüchtlinge ein erstes Zuhause in Deutschland. „Die Mitarbeiter der Einrichtung sorgen jeden Tag für einen wohnlichen Aufenthalt der Asylsuchenden. Ein Team von Sozialarbeitern hilft den Bewohnern schnell und unkompliziert bei der Lösung ihrer Probleme“, so Unterkunftsleiter Sven Kessler. Tatkräftige Unterstützung erhält das DRK durch zahlreiche ehrenamtliche Helfer, die unter anderem sportliche Aktivitäten, Spiele-abende und Sprachkurse mitorganisieren.
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