Straße gesperrt bis zum Jahresende

Wasser- und Abwasserleitungen in der Straße Up de Schanz sind marode und müssen erneuert werden. (Foto: jve)

Up de Schanz: Wasser- und Abwasserleitungen sind marode und müssen erneuert werden

Julia Vellguth, Nienstedten – Schlechte Nachrichten für die Anwohner der Straße Up de Schanz: Nach einer Absackung der Straße in Höhe von Hausnummer 49 wurde festgestellt, dass das komplette Siel von der Winckelmannstraße bis zur Hausnummer 53 erneuert werden muss. Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten ist erst Ende des Jahres zu rechnen.
Zu Monatsbeginn war die Straße plötzlich abgesackt, und ein Loch klaffte im Asphalt vor Haus Nummer 49. Schuld war ein eingebrochenes Abwasserrohr. Der Schaden wurde von Hamburg Wasser durch ein provisorisches Rohr beseitigt, der Straßenabschnitt ist seitdem voll gesperrt.
Doch es kommt noch schlimmer: „Der Sieleinbruch war nur der Vorbote“, erklärt Bauleiter Rainer Dießner, Bauingenieur bei Hamburg Wasser. So wurde bei einer sofort eingeleiteten Untersuchung der Sielleitung festgestellt, dass der ganze Sielbereich auf einer Länge von 250 Metern dringend erneuert werden muss.

Erst die Wasserrohre, dann die Abwasserleitungen

Nachdem der Teilschaden nun vorerst behoben wurde, müssen die Anwohner damit rechnen, dass sich etwa sechs Wochen gar nichts mehr tut. Bevor die Abwasserrohre aus dem Jahr 1945 erneuert werden können, muss nämlich noch etwas anderes fertiggestellt werden: die Wasserrohre. Diese erneuert Hamburger Wasserwerke zurzeit ebenfalls in dieser Straße. „Wenn die Wasserleitungen in etwa vier Wochen liegen, müssen sie noch gespült werden“, erklärt Rainer Dießner. „Das kann weitere vier Wochen dauern.“
Um die Sielleitungen nicht weiter zu gefährden, bleibt der Straßenabschnitt für den Durchgangsverkehr voraussichtlich bis Ende des Jahres gesperrt. Die Zufahrt zu den Grundstücken ist gewährleistet. Duschen, kochen und zur Toilette gehen können die Anwohner auch, denn die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sind während der Bauphase sichergestellt. Die Anlieger, die durch ein Schreiben von Hamburg Wasser über die Arbeiten informiert wurden, hätten bisher entspannt reagiert, so Bauleiter Dießner. „Allerdings muss jeder etwa zwei Wochen vor seinem Haus mit viel Lärm rechnen.“
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