So lebten Altonas Juden

Kirchenmusiker Igor Zeller (l.) und Lichtkünstler Michael Batz präsentieren die Sequenz „An den Wassern Altonas“. Foto: pr

St. Trinitatis: Eine Führung über den jüdischen Friedhof in Wort und Bild

Kirchenkantor Igor Zeller und der Lichtkünstler Michael Batz präsentieren am Sonntag, 31. August, um 18 Uhr in der Hauptkirche St. Trinitatis, Kirchenstraße 40, unter dem Titel „An den Wassern Altonas“ eine audiovisuelle Sequenz zum jüdischen Friedhof. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Der jüdische Friedhof, zentral in Altona gelegen, war von 1611 bis 1873 Begräbnisstätte für portugiesische und deutsche Juden, Sefarden und Aschkenasen. Mit seinem Reichtum an Grabinschriften und bildnerischer Ausgestaltung gilt dieser einzigartige Ort als einer der imposantesten Friedhöfe Deutschlands.
„Ansatz unseres Projektes ist es, den Friedhof als ein Altonaer Geschichtsbuch zu lesen für jüdisches Leben in der Diaspora“, so Kirchenmusiker Igor Zeller. Dabei gilt das Nachdenken nicht den historisch bekannten Prominenten und den Verstorbenen, sondern dem Ort in seiner Gesamtheit und Aussagen über Leben, Hoffnungen und Ereignisse. Inschriften, traditionelle Quellen, Lieder und Gesänge bilden die Grundlage für diesen imaginären, literarisch-musikalischen Besuch eines universellen Ortes in der Mitte Altona.
Vor der Aufführung bietet Irina von Jagow von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg einen Rundgang über den Jüdischen Friedhof an. Die Teilnehmer treffen sich um 16 Uhr am Eingang Königstraße 10a.
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