Sie ist Mutter von sechs Mädchen

Katharina Beeth-Heitsch ist die neue Leiterin der Grundschule Iserbrook. Foto: rs

... und die neue Leiterin der Grundschule Iserbrook

Von Reinhard Schwarz. Sie ist verantwortlich für 230 Schüler, 19 Lehrerinnen, einen Lehrer, sieben Erzieherinnen, einen Hausmeister und zwei Sekretärinnen: Katharina Beeth-Heitsch ist die neue Chefin der Schule Iserbrook. Sie tritt damit die Nachfolge von Ute Peters an, die die Schule fünf Jahre lang führte. „Wir haben hier ganz viel Grün, die Kinder haben viel Platz zum Spielen“, sagt die 46-Jährige über ihren neuen Wirkungskreis. Insgesamt 16 Jahre unterrichtete Beeth-Heitsch an der Grundschule Mendelssohnstraße in Bahrenfeld, davon sechs als stellvertretende Schulleiterin. Dann war die Zeit reif für einen Wechsel.
„Ich bin von den Eltern in Iserbrook angesprochen worden, ob ich nicht wechseln will.“ Sie wollte. Auch ihre Vorgängerin hatte angefragt, ob sie nicht nach Iserbrook kommen möchte. Schließlich reichte Beeth-Heitsch ihre Bewerbung in der Schulbehörde ein - mit Erfolg.
Auf die Mutter von sechs Mädchen im Alter von neun bis 22 Jahren kommt einiges zu, denn die 1949 erbaute Backsteinschule mit ihren zwölf eingeschossigen Pavillons muss komplett renoviert werden. Die Schule, eine der ersten, die nach dem Krieg neu gebaut wurden, steht mittlerweile unter Denkmalschutz.
„Wir stellen uns räumlich und inhaltlich neu auf“, erläutert Beeth-Heitsch. Pädagogisches Ziel sei es, die Mädchen und Jungen zu selbstständigem Lernen anzuregen. „Es geht hierbei im Kern um Selbstverantwortung.“
Die Schüler sollten lernen: „Wie komme ich an Informationen heran?“ Im Vordergrund stehe weiter die Frage: „Was können wir tun, damit wir uns hier wohlfühlen?“ Eine große Rolle spiele dabei die Schule mit ihren zahlreichen Grünanlagen und Gärten, die von den Kindern teilweise selbst gestaltet werden.
Privat mag die in Lübeck geborene und im niedersächsischen Elbdorf Bullenhausen aufgewachsene Beeth-Heitsch ebenfalls viel Grün. „Ich entspanne in unserem großen Garten, ich bin gern zu Hause.“ Im Eigenheim in Schnelsen fühlt sich nicht nur ein Island Pony wohl, sondern auch Golden Retriever „Pelle“.
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