Schluss, aus, Ende!

Schulleiter Martin Langos-Luca macht erst ein Sabbatjahr und geht dann in den Ruhestand. (Foto: söl)

Schule Schulkamp: Leiter Martin Langos-Luca geht in den Ruhestand

Nina Söller, Nienstedten – Für Martin Langos-Luca steht fest: „Man muss über sich selbst lachen können! Ein guter Lehrer ist Vorbild, humorvoll und gerecht und er muss es schaffen, die Kinder über ihre Grenzen hinaus zu bringen, ohne sie dabei zu überfordern!“ Der Schulleiter der Schule Schulkamp verabschiedet sich jetzt zuerst in ein Sabbatjahr und dann in den Ruhestand. Sechs Jahre war der 62-Jährige hier Schulleiter und zuvor zehn Jahre als Lehrer an dieser kleinen Schule.
Deutsch, Geschichte, Politik und Religion waren seine Fächer, aber Sport, Musik, Werken oder PC-Unterricht lehrte er ebenfalls. „Ich hatte Glück mit dieser Schule und konnte meine Talente gut einsetzen“ sinniert Langos-Luca, der regelmäßig an Triathlons teilnimmt und gern mit seiner Gitarre für gute Stimmung sorgte.
Für Langos-Luca, der aus einer Lehrerfamilie stammt, war klar: Auch er wollte Lehrer und Schulleiter werden wie sein
Vater.

Der Onkel war sein Grundschullehrer

Die schulische Erziehung war fast Familiensache: Sein Onkel unterrichtete Langos-Luca in der Grundschulzeit. Danach besuchte er ein humanistisches Gymnasium in Nordrhein-Westfalen, das schon damals mit dem Schulorchester weite Reisen nach Spanien, Portugal oder Holland unternahm. Als Schüler spielte er noch Geige, aber schon bald kam die Gitarre ins Spiel. „Schließlich lässt sich beim Lagerfeuer mit einer Gitarre viel mehr anfangen“.
Das Referendariat und zwölf Jahre Lehrertätigkeit absolvierte Langos-Luca ebenfalls in Nordrhein-Westfalen, bis er 1989 nach Hamburg zog. Bis zum Jahr 2001 unterrichtete er in der Schule Schulkamp. Nach neun Jahren als Schulleiter in Iserbrook kehrte er dann als Schulleiter zum Schulkamp zurück. Für ihn ein Glücksfall, denn diese kleine Schule hatte Langos-Luca gleich ins Herz geschlossen. Er kennt jedes Kind beim Namen und ist dankbar für die gute Zusammenarbeit mit den „plietschen Kindern, engagierten Lehrern und kooperativen Eltern.“
Was kommt jetzt? Mehr Zeit für die Familie, Reisen, Sport, Musik machen und hören. Ihm werden vor allem die Schulkinder und das gemeinsame Singen fehlen, aber Langos-Luca geht auch mit einem Augenzwinkern: „Mal sehen, was passiert. Ich werde mich vom Leben überraschen lassen.“
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.